Kreisoberliga Nord: 2:4 - Re/Ba unterliegt gegen Reaktion zeigende SG Eder

Hoffnung: Julian Klein (rechts) kommt zum Torschuss und verkürzt für Re/Ba auf 2:4. Nils Feyerabend (links) von der SG Eder kommt einen Schritt zu spät. Foto:  zhm

Rennertehausen. Im Kreisoberliga-Derby zwischen der SG Rennertehausen/Battenfeld und der SG Eder behielten die Gäste mit 4:2 (2:0) die Oberhand. „Das war die richtige Reaktion auf das 0:8 gegen Erksdorf", hieß es nach Abpfiff aus dem Eder-Lager.

Die Hausherren richteten den Blick nach dem Derby-K.o. voraus: „Wir haben verdient veloren“, konstatierte Trainer Fajko Efendic die Heimniederlage des Aufsteigers, wobei seine Elf teilweise nach vorn gut gespielt habe, aber zu weit vom Gegner gestanden habe. „Jetzt gilt es, das Derby schnell abzuhaken und nach vorn zu schauen“, sagte Efendic mit Blick auf das Mittwoch-Spiel bei der FSG Südkreis.

Tatsächlich zeigten die Gäste eine couragierte Leistung und zeigten sich trotz hoher Temperaturen auch läuferisch auf der Höhe. Die SG Rennertehausen/Battenfeld fand gegen die sicher stehende Eder-Abwehr nur wenige Mittel.

Die erste Chance vergab der gewohnt starke Eder-Mittelfeldmotor Tobias Lindenborn (5.). Ebenfalls per Kopf vergab „Re/Bas“ Oliver Petter nach einem Freistoß (9.). Acht Minuten später hatte Eders Hesse die Führung auf dem Fuß, doch sein Heber ging über das Tor. Wiederum drei Minuten später gingen die Gäste durch einen schönen Freistoß von Lindenborn in Führung. Danach zollten beide Teams den hohen Temperaturen Tribut und nahmen das Tempo etwas heraus. Kurz vor dem Halbzeitpfiff erhöhten die Gäste: Nachdem Oberlies den Ball auf Hesse durchsteckte, ließ dieser zwei Gegenspieler stehen und erzielte das 0:2 (43.).

Nach der Halbzeit zeigte sich die SG Eder abermals effektiv in der Chancenverwertung. Bei einem Konter lief Eders Wladimir Walter über das komplette Spielfeld, ließ einige Heimakteure aussteigen und spielte vor dem Tor uneigennützig auf Lindenborn, der nur noch zum 0:3 einschieben musste (48.). Die Heimelf gab sich trotz des Rückstandes nicht auf. Und als Petter im Strafraum zu Fall gebracht wurde, zeigte Schiedsrichter Naemi (Lahnthal) auf den Punkt. Der junge Marius Hirt übernahm die Verantwortung und traf zum 1:3-Anschluss (55.). Das Derby hätte womöglich eine andere Wendung genommen, wenn Julian Kleins Kopfball nicht an die Latte, sondern ins Tor gegangen wäre (58.). Eine Viertelstunde vor Spielende brachte Oberlies per Kopf, nach schöner Flanke von Hesse, die Vorentscheidung und traf zum 1:4 (76.). Das 2:4 durch Julian Klein kam zu spät (86.).

„Ich war nach der Klatsche vom Mittwoch sehr enttäuscht. Heute bin ich wiederum sehr zufrieden“, so Eders Trainer Oliver Sprang, den die Geschlossenheit der Mannschaft freute. „Heute könnte ich alle heraus heben.“

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