Kreisoberliga: Spitzenspiel steigt in Röddenau

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Platzverweis: Referee Eric Weigel zeigt Maxim Zich die gelb/rote Karte wegen Meckerns. Hinten Vedran Madarevic.

Frankenberg. Der TSV Röddenau hat am Mittwoch gegen Dreihausen die erste Niederlage hinnehmen müssen und steht nun als Tabellenzweiter am Sonntag vor dem Spitzenspiel gegen den Ersten VfL Neustadt.

Die SG Eder kann sich nach dem Sieg gegen Rennertehausen/Battenfeld, die in Dreihausen antreten müssen, bei einem weiteren Dreifacherfolg gegen die SG Silberg/Eisenhausen im oberen Tabellendrittel festsetzen.

TSV Röddenau - VfL Neustadt. „Jetzt hat es uns auch einmal erwischt“, kennt Spielausschussobmann Thomas Müller nach der 2:4-Niederlage gegen Dreihausen auch die Gründe. „Wenn man sich durch einen frühen, dämlichen Platzverweis selber schwächt, danach aber stärker auftritt, 2:1 führt und am Ende noch verliert, dann ist man selber schuld.“ Vielleicht ist der Dämpfer aber auch zur rechten Zeit vor der Spitzenbegegnung gegen den Tabellenersten gekommen. So hofft Müller insgeheim, dass der TSV im Heimspiel als Gewinner hervorgeht. Sollte Röddenau, das ohne Leon Holler, der an einem Bänderriss leidet, verlieren, hätte Neustadt bereits acht Punkte Vorsprung auf die Schirru-Elf.

SG Eder - SG Silberg/Eisenhausen. An den nächsten Gegner Silberg/Eisenhausen erinnert sich Trainer Oliver Sprang nicht so gern, setzte es zuletzt eine 0:3-Auswärtsniederlage gegen die Elf von Spielertrainer Simon Fuhr. „Das ist ein sehr unangenehmer Gegner, der sehr stabil ist und vor allem bei Standards gefährlich agiert“, hat Sprang ausgemacht. „Das wird ein knappes Spiel, in dem wir versuchen müssen, unser Ding durchzudrücken“, hofft der Eder-Trainer auf einen weiteren Sieg

VfL Dreihausen - SG Rennertehausen/Battenfeld. „Dreihausen ist auch gut drauf, so wie die gegen Röddenau gewonnen haben“, weiß Trainer Fajko Efendic, dass das Auswärtsspiel kein Selbstläufer werden wird. „Ich wäre mit einem Punkt zufrieden. Damit wären wir weiter im Mittelfeld der Tabelle, was auch unser Ziel ist“, gibt er vor.

Eintracht Stadtallendorf II -SG Oberes Edertal. Jetzt hat auch die SG Oberes Edertal den ersten Erfolg feiern können. Ob das 4:0 gegen Michelbach ein Befreiungsschlag war, ist Trainer Holger Paulus sich nicht sicher. „Wenn ich das wüsste“, zweifelt er, zumal es nach einem so deutlichen Erfolg zu Beginn nicht ausgesehen hatte. „Wir haben wie immer grottenschlecht angefangen.“ Gegen Stadtallendorf sieht er sein Team jetzt noch mehr gefordert. „Wir müssen so weitermachen, wie wir es nach der 1:0-Führung gegen Michelbach getan haben“, wünscht Paulus sich. (gd)

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