Auch Eder und Röddenau in Not

Fußball-Kreisoberliga: Bunstruth/H. droht Abstiegsplatz

Winter in Sicht? Rainer Kuche, Bunstruth-Trainer. Foto: Kaliske

Frankenberg. Mit einem Sieg gegen Roßdorf könnte die SG Oberes Edertal endgültig als bestes Frankenberger Kreisoberligateam aus dem Jahr 2014 hervorgehen.

Die SG Eder, die SG Bunstruth/Haina und der TSV Röddenau müssen aufpassen, nicht noch weiter in die unteren Gefilde der Tabelle abzurutschen.

TSV Michelbach - SG Eder.  Gegen den Ligaprimus VfB Marburg ging die Partie der SG Eder vor Wochenfrist mit 0:2 verloren. An der Eder ist man mit der Leistung nicht unzufrieden. „Natürlich war uns Marburg spielerisch überlegen. Wir haben aber hinten richtig gut gestanden. Im Endeffekt haben sie aber verdient gewonnen“, gesteht Co-Trainer Lars Lauer. Er vertritt bis zur Winterpause den verhinderten Trainer Oliver Sprang.

Zum Spiel in Michelbach sagt Lauer: „Da sind wir gefordert, mindestens einen Punkt zu holen. Besser wären natürlich drei Zähler.“

SG Oberes Edertal - RSV Roßdorf. Die SG Oberes Edertal hat sich mit dem 5:1-Sieg gegen Michelbach letzte Woche weiter im Mittelfeld der Liga festgesetzt. „Natürlich ist das Ergebnis gut für das Selbstvertrauen vor der Partie gegen Roßdorf“, sagt Trainer Holger Paulus.

„In der Hinrunde haben wir in Roßdorf 3:0 gewonnen. Jetzt haben wir so viele Verletzte, die wir eigentlich mit unserem Kader nicht kompensieren können“, ahnt Paulus, dass es schwierig wird. „Roßdorf ist im Mittelfeld sehr kompakt, aber hinten anfällig. Da müssen wir ansetzen“.

VfL Dreihausen - SG Bunstruth/Haina.  „Mit unserer dezimierten Mannschaft können wir gegen solche Gegner nur das Ergebnis in Grenzen halten“, sagt SG-Trainer Rainer Kuche nach der 0:4-Niederlage gegen Biedenkopf. Die Personalnot ist so groß, dass die Spielgemeinschaft schon zwei Reservespiele ausfallen ließ, um genügend Spieler für die erste Mannschaft stellen zu können.

Mit dem VfL Dreihausen und dem FV Cölbe stehen zwei schwierige Partien vor der Winterpause an. Es kann leicht passieren, dass Bunstruth/Haina bei Niederlagen auf einem Abstiegsplatz überwintern muss. „Das wird ganz schwer für uns. Insgeheim hoffe ich auf einen Wintereinbruch“, gibt Kuche ehrlich zu, um im neuen Jahr neu angreifen zu können.

TSV Röddenau - Eintracht Stadtallendorf II. Ob das Spiel am Sonntag stattfindet, entscheidet sich erst am Wochenende. „Wir haben nach dem 0:6 gegen Stadtallendorf im Hinspiel deutlich etwas gut zu machen. Nach wie vor ist es unser Ziel, zur Winterpause 21 Punkte auf dem Konto zu haben. Deswegen ist unser Anspruch ein Sieg auf eigenem Platz“, macht Spielausschussobmann Thomas Müller eine eindeutige Ansage.

„Wir sind bis auf Ronny Schäfer und Marc Bergmoser komplett. Ich gehe nicht davon aus, dass sich Stadtallendorf diesmal wieder mit so vielen Akteuren aus der Hessenliga verstärkt, wie im letzten Spiel“, rechnet er sich so Chancen aus. (gd)

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