Fußball-Kreisoberliga Nord: Aufsteiger braucht bei der SG Eder einen Sieg

Nächstes Derby für SG Haina

Er kehrt wieder in den Kader der SG Bunstruth/Haina zurück: Ibrahim Yoldaser (vorn), auf unserem Archivfoto gegen Erkan Kurt (Breidenbach). Foto: Kaliske

Frankenberg. Nächstes Derby für die SG Bunstruth/Haina: In der Fußball-Kreisoberliga reist der Aufsteiger zur SG Eder – und braucht dort am Sonntag ab 15.30 Uhr dringend einen Sieg.

Die SG Oberes Edertal trifft um 15 Uhr auf den SV Großseelheim. Den Spieltag eröffnet am Samstag die Partie TSV Röddenau gegen den FV Cölbe um 16 Uhr.

SG Oberes Edertal - SV Großseelheim. Die SG hat vergangene Woche gegen Bunstruth/Haina ein verloren geglaubtes Spiel in der Nachspielzeit noch mit 5:3 gewonnen. „Da war schon etwas Glück dabei“, gibt Trainer Holger Paulus zu, der zunächst ein gutes Spiel seiner Mannschaft sah, aber dann feststellen musste „dass wir zeitweise in unseren alten Trott zurückgefallen sind und ohne dass Eigentor des Gegners wohl das Spiel nicht mehr gedreht hätten“.

Mit Großseelheim kommt nun ein weiterer Abstiegskandidat nach Holzhausen. „Bei unserem 2:0-Hinspielsieg war Großseelheim gar nicht so schlecht und wir waren zu diesem Zeitpunkt noch eine Klasse stärker als momentan“, erwartet Paulus keine Gastgeschenke zumal der Gegner jeden Punkt braucht, um sich die Chance zum Klassenerhalt zu erhalten. Ebenso wichtig sieht er einen Sieg für seine Mannschaft. „Wenn wir das Spiel gewinnen könnten, wären wir zu 80 Prozent aus dem Gröbsten raus“, ahnt Paulus, der hofft, dass der Sieg gegen Bunstruth dabei „moralisch weiterhilft“.

SG Eder - SG Bunstruth/Haina. „Das war der erwartet schwere Gegner, der eine gute und junge Truppe auf dem Platz hatte. Da kann ich mit dem 0:0 gut leben“, sagte Eder-Trainer Oliver Sprang nach der Partie gegen Beltershausen. Jetzt stehen er und seine Mannschaft vor der Partie gegen die abstiegsgefährdete SG Bunstruth/Haina. „Angeschlagene Teams sind die gefährlichsten. Da denen das Wasser bis zum Hals steht, erwarte ich ein ganz schweres Spiel für uns“, ahnt Sprang, der mit demselben Kader wie zuletzt antreten kann.

Seine Mannschaft hat aber einiges entgegenzusetzen. „Wir sind in der Lage, unser Spiel zu spielen und den Gegner unter Druck zu setzen“, nennt er den Ansatzpunkt seiner Taktik. Nur eine bessere Chancenverwertung wünscht sich Sprang, die er bei der gegnerischen Offensivabteilung schon sieht und sein Team vor deren Angreifern warnt. Mit einem Dreifacherfolg will der Trainer aber Fakten schaffen, um sich im Mittelfeld festzusetzen und nicht bei einer möglichen Niederlage in den nächsten Spielen, gleich wieder nach hinten schauen zu müssen.

„Wir kämpfen weiter“, antwortet Hainas Spielausschussobmann Uli Pfingst auf die Frage, ob es das nach der Niederlage gegen Oberes Edertal mit dem Abstieg gewesen ist. An Aufgeben denkt er nicht, hat aber einiges zu monieren: „Wir haben nach 60 Minuten aufgehört Fußball zu spielen“, erinnert er sich. Gegen die 13 Punkte vor seiner Mannschaft rangierende SG Eder rechnet er sich dennoch Chancen aus. „Eder zeigt sich in dieser Runde auch nicht so stark. Außerdem haben wir gegen OE, auch eine Mannschaft aus dem Mittelfeld, letzte Woche drei Tore geschossen“, rechnet Pfingst vor. Personell sieht es besser als zuletzt aus. Martin Grebe und David Rassner stehen wieder zur Verfügung. Und im Kampf gegen den Abstieg hofft man auf Ibrahim Yoldaser, der nach einem längeren Auslandsaufenthalt wieder an Bord ist.

TSV Röddenau - FV Cölbe. Beim 0:0 gegen Stadtallendorf II hat es der TSV unter der Woche verpasst, sich von den Abstiegsrängen abzusetzen. Chancen dafür gab es genügend, allerdings wollte der Ball bei 18 Möglichkeiten nicht ins Tor. Warum das so ist, darüber rätselt auch Abteilungsleiter Thomas Müller. „Wir haben ja schon seit geraumer Zeit das Problem der Chancenverwertung. Wir spielen viele heraus, ob es dann Pech ist oder mangelnde Konzentrationsfähigkeit, das weiß ich nicht.“

Nun wartet mit dem FV Cölbe am Samstag ein Gegner, der auf dem vierten Tabellenplatz steht und der unter der Woche mit 3:0 gegen Breidenbach gewonnen hat. Dennoch ist Müller nicht bange, denn: „Uns liegen Gegner eher, die auch mitspielen. Das hat man gegen Marburg sowie Stadtallendorf gesehen und das werden wir auch gegen Cölbe sehen.“ Klar ist: Röddenau würde im Abstiegskampf ein Sieg gut zu Gesicht stehen. „Ein Dreier muss so langsam wieder her“, weiß auch der Abteilungsleiter. Personell hat Röddenau alle Spieler an Bord. (gd)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.