TSV Röddenau: Ein kleiner Verein und Trainer Schirru schaffen Sensation

Ein denkwürdiger Tag für den TSV Röddenau - ein Dramaturg hätte die Story um das „Endspiel“ gegen Mitkonkurrent FC Türk Gücü Breidenbach nicht besser schreiben können. Nach dem Schlusspfiff ließen Röddenaus überglückliche Spieler und ihre Fans die Sektkorken knallen. Foto:  Hanno Meiser

Röddenau. Ein Stück Fußball-Geschichte hat der TSV Röddenau am Sonntag mit dem 4:3-Sieg im Aufstiegsendspiel und dem Erreichen der Gruppenliga zweifelsohne geschrieben.

Am Tag danach stand bei allen Beteiligten aus dem über 700 Mitglieder starken Verein noch die Freude über diesen Riesenerfolg im Mittelpunkt. „Das ist ganz sensationell, dass wir den Aufstieg geschafft haben. Davon wird der ganze Verein profitieren“, sagte Trainer Cataldo Schirru. „Gefeiert wird die nächsten Tage“, das hatte Leon Holler schon am Sonntag angekündigt. „Mit diesem Erfolg hat hier in Röddenau keiner gerechnet. Wir haben so einen Durchmarsch gemacht, sensationell“, fügte der zweifache Torschütze hinzu.

Ein kurzer Blick zurück

In der Saison 2009/10 war der TSV Röddenau einmal am Aufstieg zur Kreisoberliga gescheitert; als Tabellenzweiter in der Relegation musste man damals dem FV Wallau den Vortritt lassen. Ein Jahr später war es dann aber so weit: Röddenau wurde unter Peter Metz mit 75 Punkten aus 30 Spielen A-Liga-Meister und stieg auf. Damals kam auch Cataldo Schirru zum Verein. Seit dieser Zeit ist Röddenau Kreisoberligist und schaffte folgende Platzierungen: 11/12 Rang acht; 12/13 Rang 14; 13/14 und 14/15 jeweils Rang neun. Und jetzt ist die Schirru-Elf Meister. Eine stetige Steigerung also.

Von Hans Dreier

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