Nicht zufrieden mit Entscheidung des Kreissportgerichts

TSV Röddenau legt Einspruch gegen Sperre ein

Röddenau. Fußball-Kreisoberligist TSV Röddenau wird gegen die vom Kreissportgericht Biedenkopf ausgesprochene Sperre gegen Marc Bergmoser Einspruch einlegen.

Das bestätigte Abteilungsleiter Thomas Müller. Vertreten wird der TSV vom Frankenberger Anwalt Robert Ingenbleek.

In der vergangenen Woche hatte das Sportgericht die Vorkommnisse aus der Partie Röddenau gegen Wallau geahndet. Dort war es nach dem Abpfiff zu einer Rudelbildung gekommen, über die die HNA auch per Video berichtet hatte. Eben jenes Video nahm das Gericht zum Anlass, die Vorfälle sportrechtlich zu verfolgen.

Das Sportgericht hatte allerdings nur den Zusammenschnitt als Beweismaterial zugelassen, nicht das komplette Videomaterial. „Wenn man das betrachtet, kann man zu einer anderen Auffassung kommen.“ Laut Röddenauer Seite hätte der Schiedsrichter entgegen seiner Aussage vor dem Sportgericht die Situation sehr wohl beobachtet, allerdings auf eine mögliche Rote Karte verzichtet. Dann wäre dies eine Tatsachenentscheidung und das Sportgericht hätte keine nachträgliche Sperre aussprechen können. „Er hat genau das gemacht, was immer wieder gefordert wird: Er hat Fingerspitzengefühl gezeigt“, sagt Müller.

Gegen die Sperre von Artjom Zich kann der TSV dagegen keinen Einspruch einlegen. Nach den Statuten des Verbandes sind keine Einsprüche gegen Sperren von bis zu zwei Wochen möglich.

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