TSV Röddenau schafft Gruppenliga-Aufstieg: Jetzt wird erstmal gefeiert

Gruppenliga-Aufstieg gepackt: Ausgelassene Freude bei (v.l.) Trainer Cataldo Schirru, Heinrich Kaletsch, Andreas Dehnert, Tobias Grebe, Chris Miachel Vaupel und Marc Bergmoser. Foto:  Hanno Meiser

Röddenau. Es war schwül am Sonntag in Röddenau, exakt die richtigen Temperaturen für ein temperamentvolles Endspiel. Und das entwickelte sich vor rund 700 Zuschauern wirklich zu einer heißen Kiste. Mit einem überglücklichen, aber verdienten Sieger. 4:3 hieß es am Ende von 90 packenden Aufstiegskrimi-Minuten für den TSV Röddenau.

Und die TSV-Spieler ließen sich feiern, bildeten den Kreis, aus dem ein fröhliches „Humba-humba-täteräää“ tönte. Um die obligatorische Sekt- und Bierdusche kam auch Trainer Cataldo Schirru nicht herum.

„Das Spiel war nichts für schwache Nerven. Aber es ist gut ausgegangen. Jetzt wird erstmal gefeiert, dann konzentrieren wir uns auf die neue Saison“, sagte der Röddenauer Coach. „Aufsteiger 2016: Auch in der Gruppenliga singen wir wieder unsere Lieder“, prangte da längst auf roten Sieger-T-Shirts, die sich die Spieler übergestreift hatten.

Für Röddenau, das den stringenteren Spielaufbau zeigte, begann das „Endspiel“ nach einer kurzen Phase des Abtastens optimal: Nach einem Angriff über die rechte Seite kam die Flanke im Strafraum zu Vedran Madarevic, der sich mittig vor dem Tor stehend durchsetzte und flach ins linke Toreck zur umjubelten Führung einschoss (19.). Jubel dann kurz vor der Halbzeitpause erneut bei Röddenau: Mit einem schönen Schuss zum 2:0 ließ erneut Vedran Madarevic dem Gästekeeper Toekez keine Chance (44.). Doch die temperamentvollen Gäste kamen prompt zurück: Darius Fundiur traf nach einem Freistoß in der Nachspielzeit zum 1:2-Anschlusstreffer.

Nach der Pause ging der muntere Schlagabtausch trotz der schwülen Temperaturen weiter. Nach einem umstrittenen Foul am eingewechselten Sevki Emül entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß: Mit seinem strammen Flachschuss ins linke Eck ließ Alexandru Barayi Schengel keine Chance (51.).

In der turbulenten Schlussphase schlug die Stunde von Holler: Zunächst markierte „der Kleine“ die umjubelte 3:2-Führung (69.). Doch wieder gelang Breidenbach durch Sevki Emül der 3:3-Ausgleich (72.). Mit einem Traumtor, einem Freistoß von der Strafraumgrenze, erzielte Holler das 4:3-Siegtor (87.).

TSV Röddenau schafft Gruppenliga-Aufstieg

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