Fußball-Kreisoberliga Nord: SG Eder braucht gegen Stadtallendorf II Erfolgserlebnis

Sprang: Kopf oben behalten

Er fehlt der SG Oberes Edertal am Wochenende: Eugen Dittmaier (rechts). Foto: Kaliske

Frankenberg. Die SG Eder steht in der Fußball-Kreisoberliga unter Zugzwang: Nach zuletzt sieben sieglosen Spielen braucht die Elf von Trainer Oliver Sprang am Sonntag gegen Eintracht Stadtallendorf II einen Heimsieg.

Heimspiele haben auch die SG Oberes Edertal (gegen Beltershausen) und der TSV Röddenau (gegen Cappel). Am Samstag (15.30 Uhr) eröffnet die SG Bunstruth/Haina in Michelbach den Spieltag.

TSV Michelbach - SG Bunstruth/Haina. Der erhoffte Erfolg hat sich nach dem Trainerwechsel von Rainer Kuche zu Keith Möbus noch nicht eingestellt. Das war jedoch auch bei der 1:5-Niederlage gegen Ligaprimus VfB Marburg nicht zu erwarten. „Wir haben uns gegenüber den anderen Spielen aber gut verkauft“, hat der neue Coach eine Leistungssteigerung gesehen. „Dass wir spielerisch nicht dagegenhalten konnten, war von vorneherein klar. Aber wir haben mannschaftliche Geschlossenheit gezeigt, die ich auch jetzt gegen Michelbach sehen will“, fordert Möbus. Die personellen Schwierigkeiten bleiben aber auch unter ihm. „Am Sonntag hatten wir gerademal elf Mann im Kader, jetzt fallen gegen Michelbach urlaubsbedingt noch Steffen Hoffmann und Simon Hesse aus“, berichtet der Interimscoach. Trotzdem ist sein Ziel, in Michelbach etwas mitzunehmen. „Ich rechne mir da schon etwas aus. Wir wollen uns nicht kampflos ergeben.“

Oberes Edertal - SV Beltershausen. „Die schnelle rote Karte gegen Stanislaw Paltschuk war nur ein Grund für die 0:3 Niederlage gegen Stadtallendorf II. Da gab es noch mehrere Situationen, wo wir nicht auf der Höhe waren“, blickt Trainer Holger Paulus auf den letzten Auftritt seiner Elf zurück. „Nach 76 Minuten mit nur zehn Mann, da waren wir am Ende natürlich platt“, gibt er zu. Den nächsten Gegner Beltershausen schätzt Paulus nun noch stärker ein als die Hessenligareserve. „Beltershausen ist vor allem auswärts stark und wir schwächeln zuhause“, warnt er. Das Hinspiel hat sein Team mit 2:1 gewonnen, und der Trainer hofft, daran anknüpfen zu können. „Irgendwann muss bei uns ja einmal die Trendwende bei Heimspielen kommen.“

Dass es in der Tabelle enger wird und die Mannschaften immer dichter zusammenrücken, hat man bei OE registriert. „Wir dürfen auf keinen Fall verlieren. Dafür müssen wir hinten und im Mittelfeld die Räume enger machen. Vorne haben wir Chancen, da die Abwehr der Gäste nicht die Beste ist“, hat Paulus, der auf Eugen Dittmaier verzichten muss, ausgemacht.

SG Eder - Eintracht Stadtallendorf II. „Dass es in Gladenbach schwer werden würde, haben wir gewusst. Meine Mannschaft hat das trotz der 1:2-Niederlage richtig gut gemacht“, war Trainer Oliver Sprang mit dem letzten Spiel nicht unzufrieden. Nur den „Abschluss und den letzten Pass“ hat er zu bemängeln. Auch wenn sich sein Team so langsam den Abstiegsrängen nähert, will Sprang keinen Druck auf die Mannschaft ausüben. „Den Kopf oben behalten“, fordert er. „Noch haben wir nichts zu verlieren. Wir müssen nur da weitermachen, wo wir in Gladenbach aufgehört haben und uns für unsere Leistung auch einmal belohnen“, gibt der Trainer, der endlich auch einmal auf Fortune im Abschluss hofft, vor.

TSV Röddenau - FSV Cappel. „Dass wir das Feld jetzt nicht von hinten aufrollen, war uns allen klar. Nur dass das jetzt gegen Großseelheim passiert ist, ist nicht schön“, kommentiert Spielausschussobmann Thomas Müller die erste Niederlage in diesem Jahr. Trainer Cataldo Schirru und sein Team stehen jetzt gegen Cappel vor einer weiteren richtungsweisenden Partie. „Hinter uns punkten fast alle Mannschaften und so werden die Herausforderungen für uns nicht kleiner“, fordert Müller Zählbares, zumal über Ostern Begegnungen gegen Stadtallendorf II und Marburg anstehen. „Ich rechne damit, dass man zum Klassenerhalt 46 Punkte benötigt. Das sind bei uns noch 20 Punkte aus zwölf Spielen“, rechnet er vor. Maxim Zich fällt weiter verletzt aus, auch Manuel Kreppenhofer wird nicht mit dabei sein können. „Wer überhaupt auflaufen wird, entscheidet sich bei uns nach dem Abschlusstraining“, verrät der Spielausschussobmann. (gd)

Von Dieter Geßner

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