Kreisoberliga Nord

Fußball: Röddenau erwartet Marburg, Eder gegen Biedenkopf

Dieses Wochenende gegen Dreihausen gefragt: Jusuf Ugurlu (Oberes Edertal, rechts), hier gegen die Bidenköpfer Danilo Stubenrauch (links) und Florian Ferchland. Foto: zhw

Frankenberg. Der wiedererstarkte TSV Röddenau steht am Sonntag gegen den Tabellenersten VfB Marburg vor einer scheinbar unlösbaren Aufgabe. Nicht minder schwer wird es für die SG Eder, die zum VfL Biedenkopf reist, während die SG Bunstruth/Haina auswärts in Cappel die Favoritenstellung einnimmt.

Die SG Oberes Edertal ist zu Gast beim VfL Dreihausen. Alle Spiele starten um 14.45 Uhr.

FSV Cappel - SG Bunstruth/Haina. Erst in der 90. Minute hat die SG den 4:3-Sieg gegen Großseelheim perfekt gemacht. „Vom Zeitpunkt her, war das natürlich ein glücklicher Sieg, der aber dennoch verdient war. Nach unserer 3:1-Führung dachte ich, dass wir den Sack schon zugemacht hätten, dann wurde es aber noch mal eng“, erinnert sich Trainer Rainer Kuche. Ganz wichtig fand Kuche, dass Martin Grebe und Thorsten Arnold nach langer Zeit wieder einmal getroffen haben. Beim FSV Cappel soll es jetzt nicht mehr so spannend werden, obwohl der Coach Respekt vor dem Tabellenletzten zeigt. „Cappel hat vor der Niederlage gegen Beltershausen drei Mal hintereinander gewonnen. Wenn sie sich weiterhin ihre Chance bewahren wollen, aus dem Tabellenkeller herauszukommen, müssen sie gegen uns gewinnen. Da wir wahrscheinlich auf deren Hartplatz spielen, wird das ganz schwer für uns.“ Timo Metz und Simon Hesse werden wohl am Sonntag ausfallen.

TSV Röddenau - VfB Marburg. Zwei Siege in Folge konnte der TSV Röddenau zuletzt gegen Erksdorf und Roßdorf feiern. „Das ist für uns ganz ungewohnt“, scherzt Spielausschussobmann Thomas Müller. Gern würde er diese Erfolgsserie weiterschreiben. „Das wäre schön und machbar, wenn nicht gerade der VfB Marburg vor der Tür stehen würde. Das ist so wie St. Pauli gegen Bayern München“, stellt Müller einen Vergleich an, jedoch in dem Wissen, „dass wir da nichts zu verlieren haben“. Benedikt Kunigk wird nach einem halben Jahr Verletzungspause wieder mit dabei sein. „Das ist schon mal ein gutes Zeichen“, weiß Müller. Auf einen Einsatz von Ronny Schäfer und Marc Bergmoser muss er wohl noch bis nach der Winterpause warten.

VfL Biedenkopf - SG Eder. Auch die SG Eder hat sich mit zwei Siegen nach einer Schwächephase wieder zurückgemeldet. „Ich will nicht von einem Turnaround sprechen, dafür war die kleine Krise absehbar“, sagt Trainer Oliver Sprang. „Das war den vielen Verletzten geschuldet. Jetzt können wir wieder mit der Nase nach oben auflaufen, zumal die Burschen verstanden haben, um was es geht.“ Die spielerische Leichtigkeit hat sein Team noch nicht wieder ganz gefunden. Darauf hofft der Trainer jetzt gegen Biedenkopf. „Das ist der leichteste Gegner der letzten drei Wochen. Da haben wir nichts zu verlieren“, so Sprang. Die vergangenen Partien gegen die Hinterländer zeigen aber einen Negativtrend auf. „Wir haben da immer gut gespielt, aber noch nie etwas mitgenommen. Biedenkopf ist eine gut entwickelte Mannschaft. Mit der gleichen Konzentration wie zuletzt, und mit körperlicher Präsenz von Anfang an, kann es für uns diesmal besser laufen.“

VfL Dreihausen - SG Oberes Edertal. Das Spiel gegen Biedenkopf wurde abgebrochen, weil sich zwei Akteure von Oberes Edertal schwer verletzt hatten (wir berichteten). Bogdan Bandurko hat einen Bänderriss und die abschließende Diagnose der Verletzung von Yusuf Ugurlu steht noch aus. „Das sind für uns jetzt ganz andere Voraussetzungen gegen Dreihausen, da mir beide Spieler fehlen“, so Trainer Holger Paulus. Gerade gegen die Mannschaft aus dem Ebsdorfergrund wäre es wichtig gewesen, mit dem kompletten Kader anzutreten. „Das ist eine gute Mannschaft. Nicht umsonst haben sie schon 25 Punkte geholt.“ Paulus hofft, dass Daniel Dithmar wieder auflaufen kann und eventuell auch wieder Rinaldo Biber. (gd)

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