Verschenkt wird nichts im Derby Röddenau gegen Eder

Geschenkt wird sich heute nichts im Derby: Der Röddenauer Leon Holler (links) versucht, sich gegen Jonas Althaus von der SG Eder durchzusetzen – eine Szene aus dem Hinspiel. Foto: W. Hartmann/nh

Röddenau. Derbyzeit: Am Donnerstag kommt es in der Fußball-Kreisoberliga ab 19.30 Uhr zu einem Duell, in dem die Vorzeichen kaum unterschiedlicher sein könnten. Der TSV Röddenau mit Ambitionen zur Meisterschaft empfängt die SG Eder, die die Klasse verlassen muss und in der nächsten Runde in der Frankenberger A-Liga antreten wird.

„Wir haben in gewisser Weise ganz unverhofft eine große Chance bekommen“, kommentiert Spielausschussobmann Thomas Müller die nicht zu erwartende 1:2-Niederlage von Türk Gücü Breidenbach gegen den FV Wallau und der damit bestehenden Möglichkeit für seine Mannschaft, im letzten Spiel im direkten Vergleich gegen das türkische Team den ersten Tabellenplatz einzunehmen und direkt in die Gruppenliga aufzusteigen. „Vorher steht aber noch eine Menge Arbeit an“, weiß Müller. „So ein Derby gegen Eder ist dabei ein hartes Brett“, verweist Müller auf den Sieg seines Gegners gegen Stadtallendorf. „Für uns ist kein Spiel mehr kalkulierbar.“ Auch die personellen Sorgen des Tabellenzweiten bleiben erhalten. Die Einsätze von Tobias Grebe und Manuel Kreppenhofer sind unsicher. Sicher nicht mit dabei ist Jens Naumann, der sich im Urlaub befindet.

Was Röddenaus Spielausschussobmann vermutet, bestätigt SG Eder-Spielertrainer Lars Lauer: „Nach dem 3:0-Sieg gegen Stadtallendorf sind wir alle hochmotiviert. Geschenkt bekommen sie die Punkte bestimmt nicht“, so Lauers klare Aussage. Das Spiel in Stadtallendorf war ganz nach seinem Geschmack. „Das Spiel war gut. Gut ist auch, dass wir zu Null gespielt haben. Leider ist es für uns zu spät“, bedauert er und fordert trotzdem seine Mannschaft noch für die letzten Spiele. „Im Derby gegen Röddenau geht es für uns um nichts mehr, und für den TSV um alles. Wir werden richtig Gas geben.“ Philipp Wollensack befindet sich im Urlaub und kann nicht mit dabei sein, der Einsatz von Vincent Koch ist wegen einer Verletzung unsicher.

Von Dieter Geßner

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