Fußball: Sechs Kreisoberligisten müssen früher ran

Anpfiff Ende Februar

Für sie geht es schon am 22. Februar weiter: Der ESV Hönebach (schwarz) und die SG Rotenburg/Lispenhausen (rot-blau) sind dann auswärts gefordert. Foto: Walger

RONSHAUSEN. Bei der Rückrundenbesprechung der Fußball-Kreisoberliga Fulda Nord im Gasthaus Zur Krone in Ronshausen waren die von Klassenleiter Karl-Heinz Blumhagen (Bebra) vorgelegten Terminlisten schnell abgehandelt. Zehn Spielausfälle waren bis Weihnachten zu verzeichnen, wobei die SG Dittlofrod/Körnbach gleich mit drei Spielen im Verzug ist.

Sie beendet auch mit einem Heimspiel gegen die SG Rotenburg/Lispenhausen am 22. Februar (Anpfiff 14.30 Uhr) die Winterpause. Ebenfalls an diesem Tag aktiv sind die SG Schenklengsfeld/Wippershain/Rotensee, die es dann mit dem ESV Hönebach zu tun bekommt, und die SG Haunetal. Sie tritt gegen den SV Steinbach II an.

Am Ostersamstag, dem 4. April, stehen ab 15.30 Uhr gleich fünf Begegnungen an: TSV Ufhausen - SG Aulatal, SG Dittlofrod/Körnbach - SVA Bad Hersfeld II, SV Steinbach II - SC Soisdorf, SG Sorga/Kathus - SG Wildeck und FSG Bebra - FSV Hohe Luft. Der Ostermontag ist vorsorglich für weitere Nachholspiele reserviert.

Gibt es keine weiteren Ausfälle und sollten am Freitag, 10. April, auch die Partien Dittlofrod/Körnbach gegen Aulatal und Hönebach gegen Soisdorf absolviert werden, wäre die Tabelle wieder begradigt.

Das wäre auch wichtig im Hinblick auf den zu erwartenden heißen Abstiegskampf. Drei Direktabsteiger wird es geben, der Viertletzte muss in die Relegation. Da wäre es sportlich wichtig, dass es keine Wettbewerbsverzerrung durch übermäßige Beanspruchung einzelner Teams in den entscheidenden Wochen gibt.

Die letzten Spieltage in den heimischen Ligen sind der 23. und 30. Mai. Unmittelbar danach stehen am Mittwoch, 3., Sonntag, 7. und Mittwoch 10. Juni, die Relegationsspiele an.

Nicht immer korrekt gelaufen

Viel Zeit nahm erneut das Thema Platzsperrungen und Spielabsagen in Anspruch. Blumhagen wies die Vereinsvertreter noch einmal auf die Durchführungsbestimmungen in der Satzung hin. Dort ist die Feststellung der Bespielbarkeit gemeindeeigener und vereinseigener Plätze festgelegt. Bekanntlich hat die Absage eines Spiels am Spieltag bis 11 Uhr zu erfolgen. Zur Platzbesichtigung ist neben einem Vertreter des HFV auf jeden Fall auch der Platzbeauftragte der Kommune nötig. Dies sei nach Recherchen Blumhagens in der letzten Zeit nicht immer korrekt abgelaufen. Als positives Beispiel stellte er die SG Sorga/Kathus und den TSV Kalkobes heraus.

Erfreulich sei auch, dass mittlerweile mit der Stadt Bad Hersfeld und den Vereinen Heenes und Asbach eine Vereinbarung über die Nutzung der Kunstrasenplätze getroffen worden sei.

Bezüglich der zur Sprache gekommenen Kreis- und Spielsystemreform konnte Blumhagen die Vereinsvertreter beruhigen: „Da wir in der Region Fulda bereits kreisübergreifend spielen, wird sich bei uns nichts ändern.“ (bt)

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