Auftaktsieger Weiterode will jetzt bei SG Wildeck bestehen

Das wird ein heißer Tanz: Der ESV Weiterode erwartet die SG Wildeck in der Fußball-Kreisoberliga. Eine enge Partie, orakeln beide Trainer. Die Szene stammt aus einer Begegnung im März dieses Jahres. Foto: Walger

Weiterode. „Das wird ein interessantes und enges Spiel. Wenn ein Team gewinnt, dann ganz sicher nicht deutlich", prophezeit Weiterodes Trainer Rainer Noll.

Das Altkreis-Derby zwischen dem gastgebenden ESV Weiterode und der SG Wildeck in der Fußball-Kreisoberliga wird am Sonntag um 15 Uhr angepfiffen und dürfte für alle Fußball-Freunde in der Gegend einen Besuch wert sein. In der vergangenen Saison hatten die Wildecker zweimal die Nase vorn, aber der ESV hat mit seinem 6:0-Auswärtserfolg in Bebra einen fulminanten Start hingelegt.

„Ein guter Saisonbeginn ist viel wert, und für das erste Spiel war das natürlich überragend - auch wenn das Ergebnis etwas zu deutlich ausgefallen ist“, sagt Noll zum Kantersieg seiner Elf. Wesentlichen Anteil daran hatte einer, der erst seit zwei Wochen Weiteröder ist: Doppeltorschütze Kerem Kardas. „Der Spieler, der Verein und ich als Trainer, ich denke, wir alle freuen uns spätestens jetzt, dass wir das noch gemacht haben“, so Noll. Eine tolle Leistung zeigte auch der junge Pascal Freitag, der fleißig die rechte Außenbahn beackerte.

Stimmung bestens 

Die Stimmung im ESV-Lager ist natürlich bestens. Der Trainer betont aber, dass er das Ergebnis nicht überbewertet. Und auch seine Spieler nicht. „Falls doch, werde ich sie am Freitag im Abschlusstraining auf den Boden der Tatsachen zurückholen“, kündigte Noll unter der Woche an.

Die Partie gegen Wildeck sieht der ESV-Coach nun als echten Prüfstein an. Die SGW sei im Vergleich zur Vorsaison, als sie Ligadritter wurde, sicherlich nicht schlechter geworden. „Wenn wir gegen diese Mannschaft bestehen, wissen wir, dass wir wirklich Format haben“, erklärt Noll.

„Der ESV ist schon eine Wundertüte - mit Daniel Lingelbach geht ihr bester Mann, und dann schießen sie im ersten Spiel sechs Tore. Was ist da los?“ Wildecks Trainer Sandro Mohr weiß in seinem zweiten Jahr bei den SGW-Senioren noch nicht so ganz, was er vom Altkreis-Konkurrenten halten soll.

Umso klarer formuliert er allerdings, was er von seinem Team erwartet: Man habe genug Qualität, um auch auswärts das Spiel zu machen, so Mohr. Der ESV werde wohl den Fokus auf eine stabile Defensive legen, sei aber als spielstarke Mannschaft bei Kontern sehr gefährlich - „da müssen wir natürlich hellwach sein, wenn wir punkten wollen.“ Dabei sollen nach Möglichkeit auch Patrick Röder und Routinier André Krämer mithelfen, die am Wochenende aus dem Urlaub zurückkommen. Besonders Krämer wurde beim 2:2 gegen Aulatal schmerzlich vermisst. Hinter dem Einsatz des angeschlagenen Marco Bode steht ein Fragezeichen.

Von Christopher Ziermann

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