FSG Bebra empfängt FSV Hohe Luft und TSV Ufhausen

Gelingt wieder ein großer Wurf? Sechs Punkte sind am Wochenende für die FSG Bebra und ihren Kapitän Benedikt Jaschinski drin. Beide Male genießt das Team Heimrecht. Foto: Walger

Bebra/Lispenhausen. Gleich zwei Heimspiele stehen an diesem Wochenende für die formstarken Kreisoberliga-Fußballer der FSG Bebra an: Am Freitag ist ab 18.30 Uhr der FSV Hohe Luft zu Gast, am Sonntag um 15 Uhr Abstiegskandidat TSV Ufhausen.

Unterdessen will die SG Rotenburg/Lispenhausen nach zuletzt zwei Niederlagen gegen den SV Steinbach II wieder zurück in die Erfolgsspur - gespielt wird am Sonntag um 15 Uhr in Lispenhausen.

Bei der FSG Bebra war die Freude groß nach dem gewonnenen Derby gegen Rotenburg/Lispenhausen. Trainer Wolfgang Poweleit freute sich vor allem über die tolle Vorstellung des 19-jährigen Christoph Reyer, der zuletzt nur in der Reserve gespielt hatte: „Er war einer der besten Spieler auf dem Platz. Diese Leistung muss er jetzt in den kommenden Spielen bestätigen.“

Auch Libero Patrik Schneider, der in der Hinrunde ebenfalls nur selten zum Kader der ersten Mannschaft gehört hatte, trage momentan einen wesentlichen Teil zur guten Form der FSG bei. Poweleit schätzt das engagierte Auftreten des Ex-Rotenburgers - „er erkennt und bereinigt Situationen, organisiert die Abwehr“.

Dass nun Spieler auftrumpfen, die zuvor nicht zur Stammformation gehörten, ist für Poweleit derzeit überlebenswichtig: „Unsere personelle Situation entspannt sich nicht. Daniel Kaufmann wird wegen eines Lehrgangs nur am Sonntag dabei sein, Nicolai Eichhorn fehlt weiter wegen einer Bänderverletzung, und jetzt fällt wohl auch noch Niklas Engel aus.“ Außerdem fehlen weiterhin Lars Schneider (Muskelbündelriss) und Marcel Schmidt (Sperre). Dennoch scheint ein Sechs-Punkte-Wochenende angesichts der zuletzt guten Auftritte ein realistisches Ziel zu sein. Gegen Hohe Luft mit ihrem Toptorjäger Emanuel Crawford komme es sicherlich auf den Spielverlauf an, aber gegen Ufhausen zählen für Poweleit nur drei Punkte.

Bei der SG Rotenburg/Lispenhausen lief es zuletzt etwas holprig, was sich Mittelfeldspieler Jan Hanstein so erklärt: „Wir spielen zu wenig Fußball, es fehlt etwas am Spaß und auch an der Einstellung.“ Der Ausfall einiger Stammspieler trage ebenfalls einen Teil dazu bei. Am Sonntag ist der Einsatz der angeschlagenen Daniel Stabel, Florian Goetzke und Steffen Kanngießer fraglich, Keeper Florin Euler fehlt weiterhin studienbedingt.

Hanstein will am Sonntag unbedingt gewinnen, um Platz vier gegen die Verfolger Hohe Luft und Bebra zu verteidigen. Die abstiegsbedrohten Steinbacher sind für Hanstein aber ein sehr ernstzunehmender Gegner: „Die haben ein spielerisch starkes Team. Schon das Hinspiel in Steinbach war knapp. Ich denke, die werden am Ende die Klasse halten können.“ Außerdem sei es wie bei allen Reserve-Mannschaften natürlich möglich, dass Verstärkung aus dem Kader der ersten Garnitur kommt. Was für die SG spricht: In Lispenhausen hat sie bisher alle Saisonspiele gewonnen.

Von Christopher Ziermann

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