Fußball-Kreisoberliga

Bebra erwartet im Traditionsduell Hönebach

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Er ist nicht nur für feine Vorarbeiten zuständig: Martin Silbermann kann auch selbst treffen. Nach dem Ausfall von Manuel Schmidt braucht die FSG Bebra ja auch andere Torschützen.

Am drittletzten Spieltag des Jahres steht in der Fußball-Kreisoberliga am Sonntag ab 14.30 Uhr auf der Biberkampfbahn ein Traditionsduell auf dem Programm.

Der Tabellenfünfte FSG Bebra empfängt den Vierten, den ESV Hönebach.

Die Gastgeber überzeugten am vergangenen Wochenende mit einem 1:1 bei der drittplatzierten SG Dittlofrod/Körnbach „In der erwartet zweikampfbetonten Partie hatten wir die größeren Möglichkeiten. 

Bei dem böigen Wind haben wir aber zu wenig geschossen“, sagt FSG-Trainer Andelko Urosevic. Martin Silbermann gelang der Ausgleich. Mahmud Maher und Niklas Holzhauer verpassten es, den Dreier einzutüten.

Aktuell benötige sein Team zu viele Chancen für ein Tor, was auch am Ausfall von Knipser Manuel Schmidt (Muskelfaseriss) liegt. Mit Silbermann, Holzhauer und Benjamin Iran, die für ihn in die Bresche sprangen, sei man nun breiter aufgestellt. Dass die FSG-Abwehr steht, beweist die Statistik. In 16 Spielen gab es nur 18 Gegentreffer.

Kaltschnäuziger

Gute Erinnerungen hat Urosevic an die Begegnung in der Vorrunde. „Wir waren disziplinierter und kaltschnäuziger, während der ESV eher Hauruck-Fußball gespielt und uns damit das Siegen leicht gemacht hat“, blickt er auf den 2:0-Erfolg zurück.

Für Sonntag erwartet er den ESV in einer besseren Verfassung. Seine FSG werde trotzdem auf Sieg spielen. Schließlich habe sie Heimrecht und sei zurzeit gut drauf. Er warnt allerdings vor der starken Offensive des Gegners.

Die Hönebacher haben die Talsohle vom September, als sie dreimal verloren, längst verlassen und zuletzt dreimal in Folge gewonnen. „Wir haben kein Spektakel abgeliefert und kein Feuerwerk abgebrannt, aber das Tor gemacht, was am Ende verdient war“, kommentiert ESV-Coach Tino Jäger den knappen Sieg über den ESV Weiterode. 

Wichtig sei auch, dass die durch Moritz Herbig gefestigte Defensive wieder keinen Treffer zugelassen habe. „Mit seinen 20 Jahren ist er ein Garant für eine gefestigte Hintermannschaft, nicht nur weil er den Mund aufmacht, sondern auch, weil er von hinten heraus organisiert und dirigiert“, lobt Jäger.

Dass Marius Bommer bei seinen Kurzeinsätzen gute Ansätze gezeigt hat - „über die volle Distanz reicht es aber noch nicht“ - und auch Moritz Kreuzberg wieder im Kader steht, gebe der gesamten Mannschaft ein gutes Gefühl. „Es ist ein verschworener Haufen, der zusammenhält“, sagt Jäger.

Dass seine Elf die letzten beiden Partien gegen Bebra verloren hat, enthebt Jäger weitgehend der Aufgabe, sie zu motivieren. „Damit kann ich die Spieler ein wenig kitzeln“, ist er sich sicher.

Ein Sieg würde beiden Teams die Aussicht erhalten, auf Rang drei zu überwintern. Von der Papierform her haben die Bebraner mit Sorga/Kathus und Haunetal gegenüber den Hönebachern, die noch auf Heinebach/Osterbach und Dittlofrod/Körnbach treffen, das leichtere November-Programm.

Von Thomas Becker

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