FSG Bebra freut sich auf Duell mit Rotenburg/Lispenhausen

+
In der Hinrunde endete das Derby 3:1: Damals unterlag Daniel Kaufmann (links, hier gegen Sven Wrzos) mit seiner FSG Bebra an alter Wirkungsstätte in Rotenburg.

Bebra. Derbyzeit in Bebra: Die Kreisoberliga-Fußballer der FSG Bebra empfangen am Freitagabend ab 18.30 Uhr auf der Biberkampfbahn Nachbar SG Rotenburg/Lispenhausen.

Ein Favorit ist derzeit nicht auszumachen. Die SG darf am Sonntag um 15 Uhr gleich noch einmal ran, dann beim Vorletzten SV Heenes.

Sagenhafte zwölf Tore in zwei Spielen - die FSG Bebra hat sich so richtig warmgeschossen. „Wir haben uns zum einen wirklich viele Chancen herausgespielt und waren zum anderen sehr konzentriert im Abschluss“, formuliert FSG-Trainer Wolfgang Poweleit ein simpel anmutendes Erfolgsrezept. Denn das „Abgezockt-Sein“ vor dem Tor könne man nun einmal nicht trainieren. Poweleit freut sich über das gestiegene Selbstvertrauen seiner Jungs, mahnt aber im gleichen Atemzug: „Natürlich dürfen wir uns freuen. Aber beim Anpfiff muss das aus den Köpfen draußen sein. Wir müssen unsere Leistung in jedem Spiel wieder von Neuem bestätigen.“

Zumal Poweleit Gegner Rotenburg deutlich stärker einschätzt als die letzten beiden Gegner Soisdorf und Hönebach. Auch wenn bei der SG zuletzt nicht alle Ergebnisse gestimmt hätten, treffe man nach wie vor auf eine Spitzenmannschaft. Dank des Heimvorteils sieht der FSG-Trainer bei 50:50. Falls keine weiteren Verletzten mehr hinzukommen, seien auch drei Punkte machbar, so Poweleit. Fehlen werden der beruflich verhinderte Daniel Kaufmann, Lars Schneider (Muskelbündelriss) und wohl auch Lulzim Mustafi (Nasenbruch). „Da gilt es für die Spieler aus der zweiten Reihe, ihre Ambitionen auf dem Platz zu untermauern“, fordert der FSG-Trainer.

Bei der SG Rotenburg/Lis-penhausen zeigte die Formkurve mit vier Punkten aus zwei Spielen wieder nach oben. „Wir haben endlich mal wieder richtig guten Fußball gespielt“, freut sich SG-Trainer André Köthe. Es tue seiner Mannschaft gut, dass der Aufstiegskampf nun kein Thema mehr sei.

Wie sein Gegenüber erwartet Köthe ein Spiel auf Augenhöhe. Für die FSG spreche deren gute Form, für seine Mannschaft der Tabellenstand. „Wenn wir unsere Leistung abrufen, können wir aber auf jeden Fall als Sieger vom Platz gehen“, ist Köthe zuversichtlich.

Den Sonntagsgegner Heenes beschreibt er als schwierig einzuschätzen. „Eigentlich dürften die mit ihrer Spezialwaffe Kunstrasenplatz gar nicht so weit unten stehen, zumal sie technisch versierte Spieler in ihren Reihen haben.“ Dennoch zählt für die SG beim Vorletzten nur ein Sieg.

Beim Ligavierten steht hinter den Einsätzen der angeschlagenen Steffen Kanngießer und Florian Goetzke ein dickes Fragezeichen.

Von Christopher Ziermann

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.