Mehr Torschüsse werden gebraucht

FSG Bebra kriegt Besuch von der SG Rotenburg/Lispenhausen

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Zu gerne wäre er dabei: Ob FSG Bebras Benedikt Jaschinski (hier links, im Zweikampf mit Wildecks Kevin Adler) rechtzeitig zum Derby gegen Rotenburg/Lispenhausen fit wird, ist fraglich.

Bebra. Andere Derbys seien ja auch schön, sagt Norbert Staske, aber „Bebra gegen Rotenburg ist eben doch der Klassiker". Und auf den freut sich bestimmt nicht nur der Ehrenvorsitzende des SV Rotenburg.

Lange muss er nicht mehr warten: Am morgigen Samstag um 16 Uhr empfangen die Kreisoberliga-Fußballer der FSG Bebra auf ihrer Biberkampfbahn die SG Rotenburg/Lispenhausen. Und natürlich wollen sie am Abend als Sieger das Festzelt bei der Bäwerschen Kirmes betreten.

Nimmt man das Tabellenbild und die jüngsten Ergebnisse als Maßstab, dann ist diese Hoffnung nicht unrealistisch. Die FSG Bebra ist Fünfter mit 16 Punkten, die SG aus Rotenburg Neunter mit elf Zählern. Und während die Gastgeber am vergangenen Wochenende dicht davor gestanden haben, Spitzenreiter Eiterfeld/Leimbach den ersten Punkt abzuknöpfen, hat die SG Rotenburg/Lispenhausen ihr Publikum beim 0:3 gegen den SVA II doch arg enttäuscht.

FSG-Trainer Andreas Gleim spürt bei seinen Spielern schon, dass sie dem Derby entgegenfiebern. Das gilt auch für das Trio der Angeschlagenen. Benedikt Jaschinski, Lulzim Mustafi und Nicolai Eichhorn geben sich in der Massagepraxis Bally die Türklinke in die Hand. „Alle wollen unbedingt spielen“, sagt ihr Coach, doch für Jaschinski würde die Zeit bis zum Anpfiff allerdings knapp.

Während es in der Abwehr der Bebraner stimmt, wünscht sich Andreas Gleim in der Offensive mehr Zug zum gegnerischen Kasten. Elf mickrige Treffer sind in neun Spielen für seine Mannschaft gefallen. Nur Soisdorf hat einen weniger geschafft.

Der Aufwand ist immens

„Wir brauchen mehr Torabschlüsse“, fordert der FSG-Trainer. Er weiß aber auch, dass „meine Spieler immer einen unheimlich hohen Aufwand betreiben müssen, wenn sie Ertrag haben wollen“. Und Ausfälle innerhalb des Teams könne sich die FSG auch nicht erlauben: „Meine Mannschaft funktioniert nur, wenn alle mitmachen.“ Andreas Gleim hat den Gegner schon dreimal beobachtet. „Ich glaube, dass die Rotenburger es uns richtig schwer machen werden“, sagt er.

Genau das hat sich deren Trainer André Köthe auch fest vorgenommen. Ein Remis reicht ihm nicht. „Wir wollen den Dreier“, sagt er, „obwohl für mich Bebra klarer Favorit ist.“ Seine SG sei zuletzt deutlich unter ihren Möglichkeiten geblieben, aber damit soll jetzt Schluss sein.

Am Dienstag hätten die Spieler hervorragend trainiert. 24 waren da. „Wir haben viel im körperlichen Bereich gearbeitet, aber im Abschlussspiel haben sie wieder großen Spaß am Fußball gezeigt.“ Der Rotenburger Coach ist optimistisch, dass in den Köpfen angekommen ist, dass es eine Frage der Disziplin ist, ob sich Erfolge einstellen oder ob sie - wie zuletzt - ausbleiben.

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