2:0-Sieg im Nachholspiel gegen SG Dittlofrod/Körnbach

FSG Bebra schafft den Klassenerhalt

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Er machte mit dem 2:0 alles klar: Bebras Levent Tabkin (rotes Trikot), der hier den Atem eines Spielers der SG Dittlofrod/Körnbach im Nacken spürt. 

Bebra. Die FSG Bebra hat das Abstiegsgespenst endgültig vertrieben. Nach dem 2:0 (0:0) im Nachholspiel gegen die SG Dittlofrod/Körnbach steht fest: Das Team von FSG-Trainer Andreas Gleim bleibt der Fußball-Kreisoberliga erhalten.

Die Gäste aus dem Hünfelder Land, die stark ersatzgeschwächt angetreten waren, müssen dagegen weiterhin um den Klassenerhalt bangen.

Es stand für beide Mannschaften viel auf dem Spiel. Vielleicht hat das die Akteure in der ersten halben Stunde auch ein wenig gelähmt. Die Bebraner hatten schon da deutliche Vorteile, kombinierten sich auch recht gut durchs Mittelfeld, konnten dann aber keine Lücken in die massierte Gästeabwehr reißen.

Christoph Allendorf setzte mit einem Fernschuss das erste Achtungszeichen. Dann visierte Benedikt Jaschinski vom linken Strafraumeck das Aluminium an (29.). Kurz darauf scheierte auch Levent Tabkin am Aluminium des SG-Kastens.

Im zweiten Abschnitt änderte sich zunächst nichts: Die Bebraner dominierten und drängten den Gegner in die Abwehr. Doch allmählich schwanden dem die Kräfte. Mit Glück und Geschick hielt der Gast aber das 0:0. Zum Beispiel, als Tabkin erneut nur den Pfosten traf und als Tobias Berge freistehend an dem starken SG-Keeper Klaus Dominik Zipper scheiterte.

Die 74. Minute brachte dann die Erlösung: Nach einer Kopfballstafette mit Patrick Jahn brachte Martin Silbermann den Ball aus sechs Metern zum überfälligen 1:0 unter. Nur vier Minuten später die Entscheidung, als Tabkin sein feines Solo zum 2:0 abschloss (78.). Die FSG hätte noch nachlegen können, scheiterte aber mehrfach an Zipper, dem großen Rückhalt der Dittlofroder.

Keine große Siegesfeier

Das machte letztlich aber gar nichts, denn ob 2:0 oder 4:0 - wichtig war, den Klassenerhalt geschafft zu haben. Groß gefeiert wurde der aber nicht, wie Coach Andreas Gleim berichtete. „Die Spieler müssen ja unter der Woche alle früh raus.“ Und am Samstag schon wieder ran. Dann kommt die SG Aulatal, die noch um die Vizemeisterschaft kämpft.

Klar könne man da endlich mal ohne Erfolgsdruck aufspielen, räumt Bebras Trainer ein. Er weiß aber auch, dass die vergangenen Wochen für seine Jungs sehr strapaziös waren. „Körperlich und mental“, sagt er.

Wie er seinen Abwehrchef Thomas Eisel ersetzen soll, der sich am Mittwoch einen Muskelfaserriss zugezogen hat, weiß er auch noch nicht: „Eigentlich kann ich diese Lücke gar nicht füllen. Für mich stellt sich überhaupt nur die Frage: Wer ist fit, wer kann noch spielen? Aber vielleicht geht ja ohne Druck doch was.“ In der Hinrunde ging etwas. Da egatterten die Bebraer bei Aulatal ein 0:0. 

Tore: 1:0 Silbermann (74.), 2:0 Tabkin 78.).

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