Bebra tritt in Weiterode an - Meister kommt nach Rotenburg

Schaut her, ich hab’s gemacht: Christopher Herrmann eröffnete am 2. August im Derby bei der FSG Bebra in der 45. Minute mit dem 0:1 für Weiterode den Torreigen. Am Ende gewann der ESV mit 6:0 und war der erste Spitzenreiter der Saison. Foto: Henkel

Rotenburg. Für einige seiner Kollegen von der FSG Bebra sind die Derbys gegen den Nachbarn ESV Weiterode besondere Spiele, für Abwehrspieler Marcel Woche ist es ein noch besondereres.

„Ich habe in der A-Jugend einige Jahre in Weiterode gespielt“, erzählt er. Seine Bebraner konnten damals in dieser Altersklasse keine Mannschaft stellen.

Bei den Männern der FSG Bebra ist Marcel Woche mittleweile in der Abwehr zu einer festen Größe geworden. Nach dem Ausfall von Thomas Eisel hatte er zuletzt die rechte Außenbahn geräumt und im Zentrum die Postion seines verletzten Teamkameraden übernommen. Das wird er wohl auch am Sonntag in Weiterode wieder so halten.

Konsequente Abwehrarbeit

Wie man dort bestehen kann? Darauf hat Marcel Woche eine Antwort: „Das Wichtigste ist, dass wir wie in den vergangenen Wochen hinten konsequent stehen. Und dann müssen wir unsere Spitzen Martin Silbermann und Levent Tabkin finden und sie so einsetzen, dass sie zum Abschluss kommen.“

Dass die Weiteröder in der Rückrunde nie so richtig in Schwung gekommen sind, davon lässt sich Marcel Woche nicht in Sicherheit wiegen: „Für die ist das Spiel gegen uns auch das Derby schlechthin. Die werden sehr motiviert sein und alles tun, um zu gewinnen.“ Außerdem werden die ESV-Spieler ihrem scheidenden Trainer Rainer Noll in seinem letzten Heimspiel sicher einen Sieg schenken wollen.

Ein Heimspiel hat auch die SG Rotenburg/Lispenhausen vor der Brust. Und was für eins: Am morgigen Samstag um 16 Uhr stellt sich der immer noch ungeschlagene Meister SG Eiterfeld/Leimbach auf dem Rotenburger Wittich vor. „Dem wollen wir die erste Niederlage beibringen“, verrät SG-Vorstandsmitglied Norbert Staske. Das nötige Selbstvertrauen bringt die Elf von Andre Köthe nach vier Siegen in Folge mit. Längst verarbeitet sind die vier Pleiten mit teilweise peinlichem Ausmaß, die es im April gesetzt hatte. Vielleicht geling ja der große Wurf gegen den Gruppenliga-Aufsteiger.

Was die Chancen der Gastgeber vergrößert: Die Eiterfelder mussten am Mittwoch im Fuldaer Kreispokal-Finale gegen den Verbandsligisten Hünfelder SV ran und dürften dabei Kräfte gelassen haben, die am Samstag fehlen könnten. Der favorisierte Gast HSV setzte sich mit 2:0 durch.

Eiterfeld/Leimbachs scheidender Coach Florian Roth war dennoch zufrieden: „Dafür, dass uns sieben Leute gefehlt haben, haben wir das taktisch sehr gut gemacht und Hünfeld vor Probleme gestellt. Kompliment an die Jungs, wir haben kompakt gestanden und wenig zugelassen.“

Vor einer kniffligen Aufgabe steht die SG Wildeck. Sich für die jüngste 1:4-Heimschlappe gegen Ober-/Untergeis zu rehabilitieren, wird nicht leicht fallen. Denn Trainer Sandro Mohr und seine Kicker müssen bei der SG Aulatal ran. Die könnte mit einem Sieg bei einem gleichzeitigen Punktverlust des Rivalen Hohenroda in Untergeis die Aufstiegsrelegation buchen.

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