FSG Bebra und SG Wildeck vor wichtigen Heimspielen

Er ist jetzt für die FSG Bebra am Ball: Levent Tabkin, hier noch im rot-weißen Trikot von Gazi Antep, nun Hoffnungsträger beim Stadtrivalen. Foto: Walger

Bebra/Richelsdorf. Vor den letzten sechs Spieltagen der Saison steht in der Fußball-Kreisoberliga Fulda Nord nur eines fest: Tabellenführer SG Eiterfeld/Leimbach kehrt nach vier Jahren in die Gruppenliga zurück.

Der Rest: ungeklärt. Insbesondere der Abstiegskampf birgt Brisanz. Fast die halbe Liga muss noch um den Klassenverbleib bangen.

Mittendrin auch die FSG Bebra, die morgen um 15.30 Uhr mit der SG Schenklengsfeld/Rotensee/Wippershain einen unmittelbaren Konkurrenten auf der Biberkampfbahn zu Gast hat. „Dieses Spiel ist noch wichtiger als das vom letzten Wochenende in Dittlofrod“, unterstreicht Bebras Sportlicher Leiter Rainer Gleim die Bedeutung der Partie.

Die Gäste ließen nicht nur mit ihrem Erfolg beim ESV Weiterode aufhorchen. Nach dem 3:0 gegen Asbachs Zweite - damit rückten sie auf den Relegationsplatz vor - befinden sie sich im Aufwind. Auch wenn den Bebranern die robuste Spielweise der Schenklengsfelder nicht liegt, zählt nur ein Sieg.

Hoffnungsträger der FSG ist Neuzugang Levent Tabkin, „der in der Offensive eine gute Alternative darstellt, aber nach langer Pause noch nicht 100 Prozent seines Leistungsvermögens abrufen kann“, sagt Gleim. Auch mit Elia Svitek kann gerechnet werden, der in der Vorwoche bei der Reserve mitgewirkt hat.

Schwer wiegt dagegen der Ausfall von Lulzim Mustafi, der sich in Dittlofrod die Rote Karte einhandelte. Gleim hofft, dass die Punktgewinne aus den beiden vergangenen Partien der Mannschaft ein wenig Selbstvertrauen gegeben haben. Ein Dreier ist Pflicht, um die Chancen auf den Klassenerhalt zu wahren.

Wildecker selbst gefordert

Ähnliches gilt für Ligakonkurrent SG Wildeck, der zum gleichen Zeitpunkt in Richelsdorf ebenfalls vor einem Sechs-Punkte-Spiel steht. Leistete die FSG gegen den kommenden Gegner Dittlofrod/Körnbach mit ihrem 2:0-Erfolg ein wenig Schützenhilfe für die Wildecker, müssen sie diesmal selbst ihren Beitrag leisten. Ohne die Leistungsträger Meik Dickmann, Andy Becker und André Kirschke stand die SGW gegen einen aggressiv auftretenden FSV Hohe Luft auf verloren Posten, zumal zwei vermeintliche Elfmeter nicht gegeben wurden und es bei zwei Treffern stark nach Abseits roch.

„Hohe Luft war zwar individuell einen Tick besser, aber mit kompletter Besetzung wäre mehr drin gewesen“, stellte Wildecks Trainer Sandro Mohr nach dem Abpfiff fest. Für die richtungweisende Partie rechnet er wieder mit dem Einsatz seiner drei Stützen. Außerdem hofft er auf Kevin Adler, der wieder ins Training eingestiegen ist.

Da Coach Mohr die Woche über beruflich in Berlin weilte, übernahm Routinier André Krämer das Training. „Wir werden alles daransetzen, damit die drei Punkte in Wildeck bleiben“, nimmt er seine Elf in die Pflicht. Die Hoffnungen ruhen vor allem auf Torjäger Christian Winter, der auch in Hohe Luft zweimal einnetzte, was aber nicht reichte.

Aufgrund der prekären Tabellensituation sind die FSG Bebra und die SG Wildeck zum Siegen verdammt. Ein schwieriges Unterfangen, da auch die Gegner jeden Punkt brauchen.

Von Thomas Becker

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.