Fußball-Kreisoberliga: FSG Bebra empfängt am Samstag den Tabellenfünften Hohe Luft

Gegen den FSV nachlegen

Die lange Verletzungspause liegt hinter ihm: Niklas Engel (links) ist wieder zurück beim Kreisoberligisten FSG Bebra. In Soisdorf gelangen ihm zwei Treffer. Rotenburgs Steffen Kanngießer (rechts) hat die nicht leichte Aufgabe in Dittlofrod vor der Brust. Foto: Walger

Bebra. Die Kreisoberliga-Fußballer der FSG Bebra wollen nach ihrem 6:1-Kantersieg in Soisdorf am liebsten gleich nachlegen. Einfach wird das nicht, denn am Samstag wird ab 15.30 Uhr der Ligafünfte FSV Hohe Luft auf der Biberkampfbahn zu Gast sein.

Auf die SG Rotenburg/Lispenhausen und den ESV Weiterode warten am Montag jeweils Auswärtsaufgaben. Die SG Wildeck muss an beiden Nachholspieltagen ran.

Die FSG Bebra hatte mit den beiden Spielen gegen die Spitzenteams Aulatal und Haunetal einen schwierigen Punktspielstart ins neue Jahr. Beide Partien gingen verloren. „Das war natürlich ein hartes Auftaktprogramm. Mit dem 6:1 in Soisdorf haben wir jetzt aber ein Zeichen gesetzt“, freut sich Rainer Gleim, der Sportliche Leiter der FSG.

Der Spielplan beschert den Bebranern im April vier Heimspiele in Folge. Gleim ist optimistisch, dass das Team von Trainer Wolfgang Poweleit dies nutzt und jetzt eifrig Punkte sammeln wird: „Wir haben konstant mehr als 20 Spieler im Training, das ist spitze! Alle ziehen super mit.“

Noch richten die FSG-Verantwortlichen den Blick aber nach unten. Sieben oder acht Punkte brauche man zum sicheren Klassenerhalt noch, so Gleim. Die wollen die Bebraner in den kommenden vier Partien holen. Wenn das geschafft ist, können das Team laut Gleim einen Platz im vorderen Mittelfeld der Tabelle anpeilen: „Rang fünf wäre das Optimum.“

Chancen stehen 50:50

Die Chancen im Duell mit dem FSV Hohe Luft sieht Gleim bei 50:50. Wenn die FSG an ihre tolle Offensivleistung von Soisdorf anknüpfen könne, sei aber auch ein Sieg drin. Und immerhin ist die Hohe Lufter Ausbeute bislang im Jahr 2015 mit sechs Punkten aus sechs Spielen alles andere als furchteinflößend.

Für die SG Rotenburg/Lispenhausen steht am Montag um 15 Uhr in Dittlofrod ein schweres Auswärtsspiel an. Die körperlich robuste Mannschaft der SG Dittlofrod/Körnbach gilt als unbequemer Gegner und hat zudem nach der Winterpause aus vier Spielen zehn Punkte geholt. Das erste Treffen in der Hinrunde endete 1:1. Die Gäste brauchen diesmal einen Sieg, um den Kontakt zum Spitzentrio zu halten.

Zur gleichen Zeit steht für den ESV Weiterode beim SC Soisdorf das nächste direkte Duell im Kampf um den Klassenerhalt an. Der ESV belegt derzeit den ersten Nichtabstiegsplatz, hat aber nur einen Zähler mehr auf dem Konto als die Soisdorfer. Für das Team von Rainer Noll zählt nur ein Sieg. Mut macht dabei die 2015er Bilanz des SCS: vier Spiele, vier Niederlagen.

Die SG Wildeck möchte ihren Höhenflug fortsetzen. Fest eingeplant sind deshalb drei Zähler, die am Samstag bei der SG Sorga/Kathus eingesackt werden sollen. Die Wildecker sind allerdings gewarnt: Im Hinspiel nahmen sie den Abstiegskandidaten auf die leichte Schulter und verloren mit 1:3.

Auch dieses Mal rechnet SGW-Coach Mohr mit einem kämpferisch starken Gegner, der mit Topstürmer Andreas Kurz im Angriff über eine echte Waffe verfüge. „Für uns steht aber außer Frage: Wir wollen uns für die Hinspielniederlage revanchieren“, sagt Mohr.

Bei der SGW sind Steffen Rimbach und Stefan Helbig angeschlagen, Meik Dickmann ist eventuell beruflich verhindert. Am Montag kommt es dann für Mohrs Elf beim ESV Hönebach zum Gemeindederby (eine Vorschau folgt in unserer Samstag-Ausgabe).

Von Christopher Ziermann

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