FSG Bebra will gegen Hohenroda und Hönebach die Wende schaffen

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Wenn er schießt, brennt’s: Hönebachs Marcel Katzmann dürfte die Bebraer Abwehr auch am Sonntag wieder beschäftigen - so wie im vergangenen März. Auf dem Bild sind (von links) Christoph Reyer, Marcel Katzmann, FSG-Torwart Patrick Jahn und Martin Silbermann zu sehen.

Bebra. Der Fußball-Kreisoberligist aus der Biberstadt hat in drei Spielen noch nichts Zählbares ergattern können.

Zwei Spiele, sechs Punkte - die Kreisoberliga-Fußballer des ESV Hönebach haben am vergangenen Wochenende einen Traumstart hingelegt. Am heutigen Freitag (Untergeis, 18.30 Uhr) und am Samstag (15 Uhr bei der FSG Bebra) stehen die nächsten Aufgaben an.

Beide Gegner zieren mit null Punkten aus drei Spielen das Tabellenende - was für Hönebachs Trainer Tino Jäger allerdings kein Grund ist, sie auf die leichte Schulter zu nehmen. „Die SG Ober-/Untergeis ist für mich eine Wundertüte“, sagt er, „diese Mannschaft hatte wahnsinnig viele Abgänge und Zugänge, die kann ich gar nicht einschätzen. Auf jeden Fall weiß ich aber, dass sie bisher noch nicht hoch verloren hat.“

Selbstbewusst auftreten

Seine Elf soll sich nicht nach dem Gegner richten: „Wir haben viel Qualität im Kader, werden selbstbewusst auftreten und wollen unser Spiel machen.“

Bei der FSG Bebra weiß Tino Jäger schon eher, was ihn und seine Elf erwartet: „Die haben gute Spieler. Dass Bebra im Moment letzter ist, trügt. Das ist keine Mannschaft, die am Ende hinten drin stehen wird.“

Und auch wenn sein ESV die FSG in der vergangenen Saison 4:0 und 2:0 geschlagen hat, fordert Tino Jäger: „Wir müssen dort hochkonzentriert rangehen. Was das Personal angeht, ist die Lage entspannt. Außer dem Langzeitverletzten Moritz Kreuzberg und dem angeschlagenen Fabian Budesheim sind alle fit. Außerdem ist Marius Zilch aus dem Urlaub in den Kader zurückgekehrt. „Wir wollen guten, attraktiven und offensiven Fußball spielen“, kündigt Tino Jäger an.

FSG Bebras Coach Andreas Gleim hat nach drei Niederlagen ganz andere Sorgen. Für ihn und seine Jungs ist die B-Note zweitrangig. Die Ergebnisse müssen stimmen. Am heutigen Abend um 18.30 Uhr besteht gegen die FSG Hohenroda die erste Gelegenheit, die Wende einzuleiten, bevor es am Sonntag - wieder auf eigenem Platz - gegen Hönebach geht.

„Ich bin schon ein bisschen enttäuscht, und die Mannschaft ist das natürlich auch“, sagt Andreas Gleim. Das Stimmungsbarometer sei aber nicht völlig abgesunken. „Wir müssen über die Gründe für die Niederlagen sprechen, ohne Ausreden. Ansonsten müssen wir einfach weitermachen und den Spaß am Fußball behalten.“

Verhasste Freitag-Spiele

Das gilt selbst für Freitag-Spieltage, die dem FSG-Coach so verhasst sind. Denn da ist keine richtige Vorbereitung vor dem Anpfiff möglich, weil die Zeit so knapp ist. Was es allen schwer macht, fokussiert in die Partie zu gehen.

Erschwerend kommt für Andreas Gleim hinzu, dass er freitags nicht weiß, wer es rechtzeitig von der Arbeit zum Spielort schafft. Das wird auch heute wieder sein Problem sein. Er kann nur hoffen, dass zum Beispiel, dass Bekim Mustafi pünktlich zum Anstoß auf dem Platz stehen wird.

„Eigentlich“, sagt der Coach, „ist Hohenroda ein schlagbarer Gegner. Am Sonntag sieht es zwar personell besser aus, aber dann haben wir mit Hönebach auch den schwereren Gegner.“ Und der liegt der FSG nicht.

Wenn die Bebraner sich erneut zahlreiche Chancen erarbeiten und die heute sowie am Sonntag besser verwerten, sollte die Punkte-Null für die FSG nach dem Wochenende nicht mehr stehen.

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