Bebraer verkraften auch Silbermanns Ausfall

Alles im Griff behalten: FSG Bebras Thirayut Kaewsung (rechts) kann diesen Pass des Niederaulaers Fabian Koch zwar nicht verhindern, ein Treffer entsprang dieser Situation aber nicht. Foto: Walger

Bebra. Der ESV Hönebach ist Herbstmeistter der Fußball-Kreisoberliga. Ihm auf den Fersen ist nicht nur die SG SpVgg./Hessen Hersfeld, sondern mittlerweile auch die FSG Bebra.

Fünf Nachholspiele standen am Dienstag in der Fußball-Kreisoberliga Nord an. Für Furore sorgten die FSG Hohenroda (5:1 gegen Rotenburg/Lispenhausen) und die SG Ober-/Untergeis (4:1 in Weiterode). Der ESV Hönebach ist Herbstmeister.

ESV Hönebach - SV Niederjossa 4:2 (1:2). Der ESV übernahm wieder die Tabellenführung - Niederjossa bleibt Vorletzter. Der Gastgeber verschlief die erste halbe Stunde, Christian Pfeiffers Doppelpack brachte den SVN nach vorn. Mit Katzmanns erstem von drei Treffern wachte Hönebach auf. Der ESV traf in den letzten Minuten der ersten Hälfte noch den Innenpfosten, einmal rettete ein Gästespieler auf der Linie. Im zweiten Abschnitt deutete sich immer mehr an, dass das Spiel kippen würde. Wollenhaupts Freistoß machte den Weg zum Sieg frei. Tore: 0:1, 0:2 Christian Pfeiffer (5., 18.), 1:2, 2:2 Marcel Katzmann (39., 53.), 3:2 Kai Wollenhaupt (77.), 4:2 Marcel Katzmann (89.)

FSG Bebra - SG Niederaula/Kerspenhausen 3:2 (2:0). Bebra festigte Platz drei und blickt auf ein Sechs-Punkte-Wochenende zurück. Die Elf von Trainer Andreas Gleim profitierte von der schnellen Zwei-Tore-Führung, musste aber das frühe Ausscheiden ihres am Knie verletzten Spielmachers Martin Silbermann verkraften.

Die Gäste kamen zwar auf, doch die FSG vergab durch Manuel Schmidt und Nicolai Eichhorn beste Chancen. Mahmud Maher bediente Bekim Mustafti beim 3:0 mit tollem Zuspiel. Jan Ullrichs Elfmetertor gab dem Gast zwar Auftrieb - Bebra aber blieb immer Herr der Lage. Tore: 1:0 Bekim Mustafi (3.), 2:0 Christoph Allendorf (5.), 3:0 Bekim Mustafi (49.), 3:1, 3:2 Jan Ullrich (70./FE, 90.+4); Rot: Andreas Rössing (Niederaula/Kerspenhausen, 59./grobes Foulspiel)

FSG Hohenroda - SG Rotenburg/Lispenhausen 5:1 (2:0). „Das war wieder einmal eine sehr, sehr geschlossene Mannschaftsleistung“, lobte FSG-Trainer Thorsten Heiderich. Der Lohn: Erstmals in dieser Serie steht sein Team auf einem Nicht-Abstiegsplatz. Der Sieger zeigte eine gute Spielanlage. Prima herausgespielte Treffer waren die Folge.

Tore: 1:0 Johannes Münkel (28., FE), 2:0 Martin Erbe (35.), 3:0 Felix Heinemann (59.), 3:1 Max Iwers (65.), 4:1 Pjeter Nushi (75.), 5:1 Kilian Krüger (90.)

ESV Weiterode - SG Ober-/Untergeis 1:4 (1:0). „Man muss anerkennen, dass Ober-/Untergeis einfach besser war als wir“, sagte ESV-Spieler Manuel Thalmann und lobte die Leistung des Gästeteams. „Wir haben nach unserer Führung durch den Freistoß von Florian Yildiz viel zu wenig ins Spiel investiert“, schob Thalmann nach - und sah, dass Ober-/Untergeis im zweiten Abschnitt vor allem kämpferisch stärker war. Gästekeeper Pasqual Belosicky rettete zudem gegen Kerem Kardas klasse. Tore: 1:0 Florian Yildiz (44.), 1:1 Julian Belosicky (55.), 1:2, 1:3 Emre Dönertas (70., 78.), 1:4 Azad Kaval (90.).

SG Schenklengsfeld/Rot./Wipp. - FSV Hohe Luft 1:1 (0:1). Es war ein äußerst mäßige Partie. Die Hohe Lufter hatten offenbar verinnerlicht, dass viel für sie auf dem Spiel stand. Früh gingen sie durch Gerharz in Führung, waren aggressiver - versäumten es aber, durch schlechtes Agieren im letzten Drittel das zweite Tor nachzulegen. Der Gastgeber war lange gar nicht auf dem Platz, zeigte keine Einstellung. Erst nach und nach entwickelte er Kampfgeist. Pittons Kopfball-Ausgleich fiel fast aus dem Nichts.

Die personelle Not beim Gastgeber ist groß - Feldspieler Sabrowski musste das Tor hüten. In letzter Sekunde holte er einen Schuss von Serhat Kaval aus dem Winkel. Nun verschärft sich die Lage noch, denn Marvin Brandau kam nach einem üblen Zusammenprall mit Fisnik Perteshi per Rettungswagen ins Krankenhaus.

Tore: 0:1 Marvin Gerharz (3.), 1:1 Markus Pitton (80.), Gelb-Rot: Gerharz (82.) (wkx)

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