Fußball-Kreisoberliga: Lulzim Mustafi besucht den Weltmeister und fehlt der FSG

Bernabeu statt Biberkampfbahn

Er möchte auch in der kommenden Saison viel Grund zur Freude haben: André Köthe bleibt Trainer der SG Rotenburg/Lispenhausen, die am Samstag Heimrecht gegen die SG Eiterfeld/Leimbach hat. Foto: Walger

Rotenburg/Bebra. Gleich zwei reizvolle Aufgaben warten am Wochenende auf die Kreisoberliga-Fußballer der FSG Bebra. Am heutigen Freitag treten sie um 19 Uhr beim ESV Weiterode an, am Sonntag um 15 Uhr empfangen sie auf der Biberkampfbahn die SG Sorga/Kathus. Beide Gegner brauchen - im Gegensetz zur FSG - noch Punkte gegen den Abstieg. Die SG Rotenburg/Lispenhausen bekommt es am Samstag ab 16.30 Uhr auf dem heimischen Wittich mit der SG Eiterfeld/Leimbach zu tun. Hier können beide Teams ohne jeden Druck ans Werk gehen.

Gute Einstellung

FSG Bebras Trainer Wolfgang Poweleit war bei der jüngsten 1:3-Niederlage vor allem mit der kämpferischen Einstellung seiner Elf zufrieden. Diese Einsatzfreude erwartet er wieder. Die personelle Lage entspannt sich nicht.

Am Freitag muss er den beruflich verhinderten Daniel Kaufmann ersetzen, in beiden Spielen wird Lulzim Mustafi fehlen. „Er besucht seinen Lieblingscousin in Spanien“, sagt Poweleit. Und der Besuchte heißt Shkodran Mustafi, ist Weltmeister und tritt mit seinem FC Valencia am Samstag bei Real Madrid an. Durchaus nachvollziehbar, dass Lulzim Mustafi sich da gerne auf die Reise macht.

„Ein paar Punkte wollen wir noch holen“, stellt Poweleit klar, „ich würde die Saison lieber auf Platz fünf als auf Platz neun beenden.“ Sicher ist er sich auch, „dass keiner meiner Spieler das Derby in Weiterode verlieren will“. Leicht werde es aber auch gegen Schlusslicht Sorga/Kathus nicht, das sich noch längst nicht aufgegeben hat. „Alle Mannschaften dort unten geben im Moment ganz schön Gas“, sagt der FSG-Coach. „Wir können befreit aufspielen. Mal sehen, was rauskommt.“

Befreit aufspielen kann auch die SG Rotenburg/Lispenhausen. Die Aufstiegsrelegation ist für den Tabellenvierten kein Thema mehr. „Aber den vierten Tabellenplatz würden wir schon gerne verteidigen“, sagt SG-Vorstandsmitglied Norbert Staske. Allerdings sind die personellen Voraussetzungen für einen Heimsieg morgen gegen die SG Eiterfeld/Leimbach nicht rosig. Schumacher, Steinhauer, Heiße, Goetzke und Stabel fallen aus. „Die Kräfte lassen bei unseren jungen Leuten allmählich nach“, erklärt Staske, „aber der Wille ist da. Wir werden schon das Beste daraus machen.“

Weichenstellung

Derweil werden bei der SG die Weichen für die nächste Saison gestellt. Die Zeichen stehen auf Koninuität: André Köthe bleibt Trainer der ersten Mannschaft, Thomas Brandau wird die erfolgreiche Reserve nach dem Aufstieg auch in der A-Liga coachen und Stefan Huhn weiter mit den Torhütern arbeiten.

Fünf Punkte Rückstand auf den Tabellenzweiten SG Aulatal weist die SG Wildeck vor ihrem Auswärtsspiel am Sonntag beim Abstiegskandidaten SG Schenklengsfeld/Rotensee/Wippershain auf. Ein Blick auf das Restprogramm der Aulataler, die unter anderem noch bei Spitzenreiter Haunetal antreten müssen, zeigt aber: Mit eigenen Erfolgen und ein bisschen Glück ist die Relegationsrunde für die Mannschaft von Wildecks Trainer Sandro Mohr nicht unerreichbar.

Von Thomas Walger

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.