Fußball-Kreisoberliga: Hohe Luft gastiert in Weiterode - André Köthes Elf beim SVA II

ESV braucht Siegermentalität

Er könnte ein paar wichtige Hinweis geben: Der frühere Hohe Lufter Kerem Kardas im Zwiegespräch mit Rainer Noll, seinem aktuellen Trainer beim ESV Weiterode. Foto: Walger

Weiterode/Rotenburg. Als Siebter und Achter der Fußball-Kreisoberliga sind die SG Rotenburg/Lispenhausen und der ESV Weiterode die besten Teams aus dem Altkreis Rotenburg. Doch vor den Aufgaben am Wochenende - die SG muss heute um 19 Uhr beim SVA Bad Hersfeld ran, der ESV empfängt am Sonntag um 15 Uhr den FSV Hohe Luft - will bei beiden Trainern keine Zufriedenheit aufkommen.

„Das war ein klarer Rückschritt“, blickt André Köthe auf den Ostermontag zurück. Beim FSV Hohe Luft setzte es eine klare 0:3-Niederlage. „Vor dem 0:1 haben wir wenig zugelassen“, sagt der SG-Coach. Doch in der 34. und 45. Minute brachten zwei Fehler das Team auf die Verliererstraße.

„Unsere Bank war nicht stark genug besetzt, es hat einfach nicht gepasst an diesem Tag“, stellt Köthe fest, „die Hohe Lufter haben einfach mehr gewollt als wir. Da müssen wir wieder hinkommen.“

Am besten natürlich schon heute in Asbach. „Eigentlich ist der Kunstrasen dort ein Traum für meine Jungs. Aber unser Gegner ist eben an Kunstrasen gewöhnt. Und wir haben gegen Asbach immer schlecht ausgesehen. Ich glaube, das wird ein ganz schweres Spiel“, macht sich Köthe nichts vor. Vorsichtig beginnen und schnell an den Platz gewöhnen - das will er seiner Elf als Marschroute mitgeben. Eine positive personelle Notiz: Niklas Richter ist nach seiner Verletzung wieder ins Training eingestiegen.

Der ESV Weiterode hat am Osterwochenende nur einen von sechs möglichen Punkten geholt. Bei der SG Rotenburg/Lispenhausen gab es ein 2:3, auf eigenem Platz ließ das Team von Rainer Noll ein 1:1 gegen den Aufstiegsaspiranten FSG Hohenroda folgen. Was dem Trainer nicht reicht: „Eigentlich hätte uns ein Dreier gutgetan.“ Den hat es in diesem Jahr noch nicht gegeben. Und auch wenn es das Programm nach der Winterpause in sich hatte - Noll ist die Ausbeute von drei Punkten aus fünf Spielen zu mager.

„Wir müssen wieder eine Siegermentalität entwickeln“, fordert er. Einige Spieler riefen nicht ihr ganzes Potenzial ab und zeigten auch nicht den nötigen Trainingsfleiß, moniert er. Außerdem käme, gerade gegen schwächere Teams, bei manchem zu schnell Selbstgefälligkeit auf. Und so passiere es eben, dass der ESV, wie gesehen, auch mal in Herfa verlieren kann.

Der FSV ist ein Kontrahent größeren Kalibers, gerade im Angriff. Roman Prokopenko, Dominic Eyerich oder Emmanuel Crawford - die drei Hohe Lufter Torschützen haben klangvolle Namen. „Aber in der Defensive sind sie verwundbar“, weiß ESV-Trainer Noll, „deshalb kommt es am Sonntag auch auf unsere Offensivkraft an.“

Von Thomas Walger

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