Derbyfieber: FSG Bebra empfängt die SG Rotenburg/Lispenhausen

Das Wiedersehen naht: Im ersten Aufeinandertreffen hatte Marcel Möller (rechts) mit der SG Rotenburg/Lispenhausen gegen Deniz Kesebir und dessen FSG Bebra die Oberhand behalten. Foto:  Walger

Bebra. Darauf dürfen sich alle Fußballbegeisterten aus Rotenburg und Bebra freuen: Die FSG Bebra empfängt am Samstag ab 16 Uhr auf der Biberkampfbahn die SG Rotenburg/Lispenhausen zum Prestigeduell.

Bebra. Darauf dürfen sich alle Fußballbegeisterten aus Rotenburg und Bebra freuen: Die FSG Bebra empfängt am Samstag ab 16 Uhr auf der Biberkampfbahn die SG Rotenburg/Lispenhausen zum Prestigeduell. Bei beiden Teams wurden die bisherigen Rückrundenpartien abgesagt. Umso mehr brennen die Kicker jetzt darauf, endlich wieder um Punkte zu spielen.

Unter der Woche hatte FSG-Coach Wolfgang Poweleit allerdings noch seine Zweifel, ob das Spiel tatsächlich stattfinden kann: „Der Rasen ist butterweich und müsste für meine Begriffe erst einmal gewalzt werden. Aber ich kein Platzwart, ich bin fürs Sportliche zuständig.“ Und in diesem Bereich hätten er und seine Spieler die Hausaufgaben gemacht. Jetzt will der FSG-Coach mit seinen Jungs möglichst schnell wieder in den Spielrhythmus kommen.

Keine Prognose

Über das Duell mit dem Spitzenreiter will Poweleit noch keine Prognosen wagen. „Nach dreieinhalb Monaten ohne Punktspiel muss man erst sehen, wie schnell die Mannschaften zu ihrem Spiel finden.“ Ohne Frage treffe man auf eine junge, technisch starke Truppe, die zu Recht ganz oben stehe. „Es wird auf jeden Fall ein ganz schweres Spiel. Aber das sollte für uns zusätzliche Motivation sein. Verstecken müssen wir uns definitiv nicht.“

Wie immer trete sein Team an, um die volle Punkteausbeute einzufahren. Personell kann Poweleit dabei mit Ausnahme des länger gesperrten Marcel Schmidt aus dem Vollen schöpfen.

SG-Trainer André Köthe hat sein Team schon zweimal auf den Rückrundenauftakt eingestellt - doch die Partien gegen Dittlofrod und Asbach II wurden kurzfristig abgesagt.

„Wir würden gerne spielen, aber da geht es uns wie den anderen Mannschaften auch. Die Vorbereitung zieht sich, man muss irgendwie versuchen, die Spannung hochzu- halten“, sagt Köthe. Gegen Bebra soll es jetzt aber endlich klappen mit dem ersten Punktspiel.

Die Rotenburger haben sich auf einen „ganz heißen Tanz“ eingestellt, ein Duell zweier offensiv ausgerichteter Mannschaften. Im Hinspiel war die Köthe-Elf als verdienter Sieger vom Platz gegangen - das macht Mut: „Wir wissen, wie Bebra zu knacken ist“, gibt sich der Rotenburger Trainer selbstbewusst.

Ebenso wie Poweleit hält er allerdings die Tagesform für ausschlaggebend. Und: Bei entsprechendem Spielverlauf könne man in Bebra auch mal mit einem Punkt zufrieden sein. Bei der SG werden alle Mann an Bord sein.

Von Christopher Ziermann

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.