Fußball-Kreisoberliga: FSG Bebra und SG Wildeck brauchen dringend Punkte

Ein Duell mit Brisanz

Er will das Derby nicht verpassen: Trotz einer Knochenhautentzündung will sich Hendrik Becker (hier am Ball) seiner FSG Bebra am Sonntag zur Verfügung stellen. Foto: Kersch/nh

Bebra. Derbyzeit in Bebra und ein weiterer Höhepunkt in der noch jungen Saison der Fußball-Kreisoberliga: Am Sonntag um 15 Uhr treffen auf der Biberkampfbahn die heimische FSG Bebra und die SG Wildeck aufeinander.

Beide Teams eint eine magere Punkteausbeute in den bisherigen drei Begegnungen. „Wir konnten die Abgänge nicht kompensieren, trotzdem hat mich die Deutlichkeit der Auftaktniederlage gegen Weiterode überrascht“, sagt FSG Bebras Obmann Claus Engel. Zudem hätte im zweiten Spiel der SVA II Verstärkung aus der Ersten erfahren. In Soisdorf hätte der Kampfgeist schließlich zum ersten Dreier geführt.

Das 4:2 im Pokal gegen die Wildecker zieht Claus Engel nicht als Maßstab für das nun anstehende erneute Duell heran. Er erwartet einen offenen Schlagabtausch. Wer bissiger agiere und über den Kampf ins Spiel finde, werd das bessere Ende für sich haben“, prognostiziert er.

Zwei Urlauber zurück

Spannung ist vorprogrammiert, denn beide Teams benötigen dringend Punkte. Ob Lulzim Mustafi und Michal Kara, die beide aus dem Urlaub zurückgekehrt sind, schon dabei helfen können, den zweiten Sieg in Folge zu feiern, wird sich erst nach dem Abschlusstraining entscheiden.

Sorgen bereiten auch die angeschlagenen Niklas Engel, der sich mit Rippenproblemen herumplagt, und Hendrik Becker. Er stellt sich trotz einer Knochenhautentzündung seiner Mannschaft zur Verfügung.

Auch Wildecks Trainer Sandro Mohr, der mit dem Saisonauftakt absolut unzufrieden ist, kann personell nicht aus dem Vollen schöpfen. Schmerzlich vermisst wird Marco Bode, der sich in der Vorbereitung eine Dehnung im Knie zugezogen hat. Auch Meik Dickmann wird für längere Zeit ausfallen. Dazu kommt noch Rotsünder Ivan Bagara. Kapitän Andy Becker weilt im Urlaub. Immerhin ist Bastian Roth wieder zurück.

„Die momentane Situation stimmt mich nachdenklich. Ich weiß nicht, wo ich den Hebel ansetzen muss. Aber irgendwann kehrt der Erfolg zurück“, sagt Mohr.

Er sieht seine Elf „positionell gegenüber der letzten Saison durchaus besser aufgestellt“, es funktioniere halt noch nicht so. Bei den jungen Spielern fehle es auch noch ein wenig an der nötigen Kreisoberligareife. Trotzdem: „Sechs Punkte möchte ich nach den Spielen in Bebra und Soisdorf gerne mehr auf dem Konto haben.“

Endlich mal wieder in Führung zu gehen, wünscht er sich. „Du fängst in der zweiten Minute ein Tor, und dann gehen die Köpfe runter, anstatt die Ärmel aufzukrempeln“, spielt der Coach auf die 0:1- Niederlage gegen den SVA II am vergangenen Wochenende an und deutet an, dass möglicherweise Akteure der zweiten Mannschaft eine Bewährungschance bekommen.

Moralisch ist die FSG nach dem ersten Dreier gegenüber den Wildeckern, die lediglich im ersten Spiel einen Teilerfolg erringen konnte, jedenfalls leicht im Vorteil.

Von Thomas Becker

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