Fußball-Kreisoberliga: FSG Bebra fordert Aulatal im Schlagerspiel

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Manuel Schmidt (in Rot) kann beides: Gefahr im eigenen Strafraum bannen - oder, so wie hier - für Gefahr vor dem gegnerischen Kasten sorgen.

Bebra/Rotenburg. Die FSG Bebra will in der Fußball-Kreisoberliga Anschluss nach oben halten.

Sie empfängt zum Schlagerspiel des Wochenendes am Sonntag ab 15 Uhr auf ihrer Biberkampfbahn als Tabellendritter den Zweiten SG Aulatal.

Nicht nur wegen der Abwanderung von Bekim Mustafi und Mehmet Yigit nach Niederula (wir berichteten, siehe auch Artikel unten) ist die Personaldecke bei den Bebranern ein bisschen kurz geworden. In Hohenroda fehlten die Abwehrstützen Marcel Schmidt, der an einer Knöchelverletzung laboriert, und Urlauber Hendrik Becker. Schmidt fällt weiterhin aus, Becker ist gegen Aulatal wieder dabei.

Die Rückkehr von Benjamin Iran in den Kader wird die Spielräume von FSG-Trainer Andelko Urosevic erweitern. Denn Iran könnte für Manuel Schmidt in die Abwehr gehen, der dann in den Sturm rücken und seine bekannten Qualitäten als Knipser zeigen können.

Option für den Sturm

„Manuel kann unserer Mannschaft überall helfen. Aber wenn die Abwehr personell wieder gut besetzt ist, dann ist er vorne für uns unter den gegebenen Umständen besonders wertvoll“, sagt Frank Lecke. Allerdings muss dafür erst einmal Manuels Zwillingsbruder Marcel wieder fit sein und Benjamin Iran von seiner Hochzeitsreise zurückkehren.

Bis dahin ist Marcel Woche in der Deckung gefordert, der nach seiner langen Verletzungspause laut Lecke „noch nicht wieder bei 100 Prozent ist, in Hohenroda aber trotzdem über 90 Minuten auf dem Platz stehen musste“.

Ein Mann, der Tore für die FSG schießen kann, ist Neuzugang Levent Tabkin. Doch ihn zwickt es in der Wade. Vielleicht ist gegen Aulatal ein Kurzeinsatz drin - mehr aber nicht, sagt Frank Lecke, der eine Rückkehr von Christoph Allendorf zur FSG ausschließt: „Allendorf ist überhaupt kein Thema für uns. Er hat zurzeit mit Fußball nichts am Hut.“

Sind alle wieder an Bord, dann könnte die FSG mit durchaus guten Chancen am Erreichen ihres Doppel-Ziels für diese Saison arbeiten: Nämlich die jungen Spieler im Aufgebot zu integrieren und zu entwickeln und trotzdem möglichst oben mitzuspielen.

Mit einem Punkt Rückstand auf Hönebach und Aulatal sind die Bebraner Dritter. Schon mit einem Remis gegen Aulatal würde sie sich im dichten Spitzensextett halten. „Wenn wir in den vergangenen Jahren gegen Aulatal angetreten sind, gab es immer knappe Ergebnisse“, sagt Frank Lecke. Er hofft auf eine ansehnliche Partie und dass es der FSG gelingt, die passende Mischung aus spielerischer Klasse und Kampfkraft zu entwickeln. Und geselle sich ein wenig mehr Glück im Abschluss als zuletzt hinzu, dann sollte ein Punkt drin sein.

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