Fußball-Kreisoberliga: Hönebach und Weiterode im Duell

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Für sie gibt es am Samstag ein Wiedersehen: Hönebachs Torjäger Marcel Katzmann (vorne) und Weiterodes Yakub Eskin (in Grün) sind im Derby aller Voraussicht nach mit von der Partie.

Hönebach. Gleich zum Rückrunden-Auftakt kommt es am morgigen Samstag in der Fußball-Kreisoberliga zu einem Rotenburger Altkreisduell.

Auf dem Hönebacher Sportplatz empfängt der ESV ab 15.30 Uhr zum ewig jungen Duell den ESV Weiterode.

Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass die Eisenbahnersportvereine sich auf Augenhöhe bewegen - wobei für Weiterode noch die Nachholpartie gegen Heinebach am 2. November aussteht.

Der ESV Hönebach bestätigte seinen Aufwärtstrend mit einem klaren 5:1 in Lispenhausen. „Die Rotenburger haben es uns auch ein bisschen leicht gemacht und hatten nicht den Hauch einer Chance“, stellt Hönebachs Abteilungsleiter für den Spielbetrieb, Bernd Noll, fest. Dazu beigetragen habe vor allem Abwehrchef Moritz Herbig, der bis zu seinem verletzungsbedingten Ausscheiden ein Ruhepol war. Am Dienstag signalisierte er im Training, dass seinemk Einsatz gegen Weiterode nichts im Wege steht.

Alternativen auf der Bank

Da auch Marius Bommer, der bei seinem Kurzeinsatz gezeigt habe, dass man ihn jederzeit bringen könne, und auch Moritz Kreuzberg wieder an Bord sind, zeigt sich Noll für das anstehende Derby sehr zuversichtlich: „Wir haben jetzt auch wieder auf der Bank Alternativen, daher zeigt unsere Tendenz nach oben.“ Sein Ziel: drei Punkte. „Ich hoffe, dass der Heimvorteil ausschlaggebend sein wird“, sagt Noll. Er erwartet ein ähnlich schweres Spiel das mühsame 1:0 gegen Mecklar/Meckbach/Reilos.

Gästecoach Andy Rygula sagt: „Wir haben noch etwas gutzumachen, da wir unnötig verloren haben“, womit er auf die 1:2-Niederlage im August anspielt. Der letzte Einsatz seiner Elf liegt wegen der Weiteröder Kirmes schon 14 Tage zurück. Es gab ein 3:0 gegen den ersatzgeschwächt angereisten Aufsteiger Raßdorfer SC.

„Wir waren eine Klasse besser“, blickt der Trainer auf diese Partie zufrieden zurück. Allerdings hinkt seine Elf ihrem Ziel, im Schnitt zwei Punkte pro Spiel zu holen, ein wenig hinterher.

Da die letzten Kräftemessen mit den Hönebachern - bis auf das torlose Remis im Frühjahr - erst in der letzten halben Stunde entschieden wurden, erwartet Rygula auch diesmal eine enge Kiste: „Wer den längeren Atem hat, wird die Partie für sich entscheiden.“

Respekt zeigt er vor der starken Offensive der Gastgeber, der er Gruppenliga-Niveau bescheinigt. Auf der Gegenseite braucht sich seine Defensive aber auch nicht zu verstecken. „Die Räume eng machen, die Abstände verkürzen und dies ausgehend von der gesamten Mannschaft“ - so lautet seine taktische Marschroute.

Variabel agieren

Ähnliches gelte für die Offensivabteilung. „Entscheidend ist, wie die Tore vorbereitet werden. Wer sie dann macht, ist egal“, sagt Rygula. So werde die Spielweise auch variabler. Ob Matthias Grassmann mitwirken kann, ist fraglich. Florian Raabe wird wohl erst im nächsten Jahr wieder einsteigen können. „Ansonsten sind alle Mann an Bord“, vermeldet Rygula, der drei Zähler anpeilt - in einer hoffentlich attraktiven Partie.

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