Kreisoberliga: SG Rotenburg/Lispenhausen hat Niederaula/Hattenbach am Rande einer Niederlage

Gegen drei Niederaulaer ist der Rotenburger Routinier hier chancenlos: Nino Schulte (weißes Trikot) war aus der Reserve ins Sturmzentrum gerückt und rackerte 90 Minuten lang. Foto: Walger

Rotenburg. Andre Köthes Elf beweist Moral und belohnt sich am Samstag für ihren Einsatz gegen den Gruppenliga-Absteiger.

Die ersatzgeschwächten Kreisoberliga-Fußballer der SG Rotenburg/Lispenhausen erlebten im Heimspiel gegen die SG Niederaula/Hattenbach ein Wechselbad der Gefühle. 0:2 lagen sie zur Pause zurück, in der 75. Minute hatten sie zum 2:2 ausgeglichen. Und in der turbulenten Schlussphase, in der die Gäste stehend k.o. wirkten, lag sogar mehrmals der Siegtreffer für die Platzherren in der Luft.

Zunächst aber war es wie so oft: Starke Individualisten bekommt die wohl noch zu grüne Rotenburger Abwehr nur schwer in den Griff. Und über solche Einzelkönner verfügen die Niederaulaer. Das bewies zuerst Andreas Rakk, als er in der 18. Minute vier Gegner aussteigen ließ, den Ball aufs Tor zog, wo Felix Schumacher ihn bei seinem Rettungsversuch zum 0:1 über die Torlinie bugsierte. Mit einem Fernschuss hätte Phillip Bruns beinahe auf 0:2 erhöht (22.). Das besorgte später Sebastian Fey mit einem strammen Flachschuss aus 16 Metern (28.). Auch er hatte sich - wie Rakk beim 0:1 - zuvor gegen vier Rotenburger durchgesetzt.

Julian von Kintzel per Kopf (33.) und Maximilian Weber (43.) verpassten noch vor der Pause den Anschluss. Der gelang Marcel Möller aus kurzer Distanz (55.). Keeper Stefan Künzl hielt dann die Gastgeber mit Paraden gegen Adrian Kutschke und Fey im Spiel.

Es folgte die Schlussoffensive der SG Rotenburg/Lispenhausen mit dicken Chancen. Doch nur Weber nutzte seine, als er bei einem Konter die Übersicht behielt und die Kugel am starken Freisinger vorbei ins Tor spitzelte (75.). Spielertrainer André Köthe, von Kintzel und Nino Schulte hatten dagegen kein Glück im Abschluss. (twa)

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