Fußball-Kreisoberliga: SG Rotenburg/Lispenhausen empfängt erstarkte Niederaulaer

Ein Gast, der ungelegen kommt

Seine SG Rotenburg/Lispenhausen hat morgen nichts zu verlieren: Trainer André Köthe, hier am Ball, wechselte sich am vergangenen Wochenende selbst ein. Wiederholung wahrscheinlich. Foto: Walger

Rotenburg. „Das kommt für uns zur Unzeit“, stellt André Köthe fest. Der Trainer des Fußball-Kreisoberligisten SG Rotenburg/Lispenhausen spricht vom Heimspiel gegen Gruppenliga-Absteiger SG Niederaula/Hattenbach.

Drei Tore fast im Minutentakt

Das Heimspiel wird am Samstag um 18 Uhr am Rotenburger Wittich angepfiffen. Dass es für die Gastgeber ungelegen kommt, hat mehrere Gründe. Personelle zum Beispiel. Ausgerechnet Stoßstürmer Steffen Kanngießer wird fehlen. Gleiches gilt vermutlich für Jan Hanstein, Matze Wolf, Christian Orth und Robin Schalles.

Außerdem ist da noch die jüngste Partie in Hohenroda, die mit 2:5 verloren ging. „Da haben wir 35 Minuten richtig gut gespielt und dann kurz vor der Pause innerhalb von fünf Minuten nach individuellen Fehlern drei Tore gefangen. So etwas schleppt man dann die ganze nächste Woche mit sich herum“, sagt André Köthe.

Und dann sind die Niederaulaer ausgerechnet jetzt richtig in Schwung gekommen, wie ihr glanzvolles 5:1 über die SG Mecklar/Meckbach/Reilos gezeigt hat. Wenigstens sei das ein Gegner, der einen gepflegten Fußball spielt, was seiner Elf eigentlich liege, meint André Köthe. Auf jeden Fall hat die SG Rotenburg/Lispenhausen unter den gegebenen Umständen nichts zu verlieren und kann befreit aufspielen. Gute Ansätze hat sie in diesen Wochen oft gezeigt. Ihr Coach Köthe hofft, dass die Leistung diesmal über die gesamten 90 Minuten stimmt.

Schnell wieder in die Spur finden, muss das Motto beim ESV Weiterode nach dem 0:4 in Bebra lauten. Am Sonntag um 18.30 Uhr geht es zur starken SG Aulatal nach Kirchheim. Da muss eine deutliche Steigerung her, will man nicht wieder leer ausgehen. Die FSG Bebra muss zeitgleich bei der SG Haunetal in Neukirchen ran. Der Derbyerfolg gegen Weiterode - es war der erste Saisonsieg - sollte der Mannschaft von FSG-Trainer Andreas Gleim Rückenwind gegeben haben. Den braucht sie auch, um beim Gruppenliga-Absteiger zu bestehen. (twa)

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