Kampf um die Kreisoberliga-Play-offs

Gudegrund/Konnefeld unterliegt nach großem Kampf mit 3:5 gegen Haunetal

Felix Wacker (rechts) im Zweikampf gegen Noah Klawonn.
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Duell der Torschützen: Felix Wacker (rechts) gegen Noah Klawonn.

Fußball-Kreisoberligist SG Gudegrund/Konnefeld gab im letzten Heimspiel des Jahres gegen die SG Haunetal noch einmal alles, musste sich aber nach großem Kampf mit 3:5 (2:2) geschlagen geben.

Niedergude – Damit verpassten die Gudegrunder auch die letzte Chance, doch noch den Sprung unter die ersten acht Mannschaften für die Play-offs zu schaffen, die die Gäste jetzt wieder in Sichtweite haben. „Wir haben ein gutes Spiel gezeigt, in den wichtigen Situationen waren wir aber einfach nicht hellwach genug“, fasste Gudegrunds Spielertrainer Steffen Leinhos die Partie treffend zusammen.

Gerade in der Anfangsphase leisteten sich die Platzherren zu viele Ballverluste und offenbarten bei hohen Bällen in den Strafraum Schwächen. So auch beim 0:1 durch Noah Klawonn, der die Kugel mit dem Kopf versenkte. Die Heimelf zeigte sich keineswegs geschockt und schlug durch Felix Wacker zurück.

Danach blieben die Platzherren weiter am Drücker, doch weder Marcel Heisses hoher Ball, noch Leidorfs Vorstoß brachten den gewünschten Erfolg. Typisch die erneute Führung der Gäste, die in der Vorwärtsbewegung schnörkellos agierten und stets den schnellen Abschluss suchten. Nach eigenem Einwurf verlor Gudegrund den Ball und blitzschnell schloss Parwes Adel von der Strafraumgrenze ins lange Eck ab. Fast mit dem Pausenpfiff behielt Maik Leidorf beim zweiten Eckball in Folge die Übersicht und schob aus dem Gewühl zum Ausgleich ein.

Kalte Dusche dann direkt nach der Pause für die Heimelf. Volodymyr Makovii, Haunetals auffälligster Akteur, zirkelte einen Freistoß durch die Mauer, David Vanlandigham klärte per Fußabwehr, doch der aufgerückte Haunetaler Libero Sebastian Schmidt schob ungehindert ein.

Das Spiel wogte hin und her, mit klareren Möglichkeiten für die Gäste. Nachdem Khalil keinen Abschluss fand, machte es der Gegner besser. Nach einem Freistoß war es erneut Schmidt, der völlig freistehend per Kopf den Vorsprung ausbaute. Die Heimelf gab aber nicht auf und kam durch einen schönen Heber von Khalil zum Anschluss.

Gudegrund setzte nun alles auf eine Karte, war dadurch hinten anfällig. So rettete Vandlandingham zweimal mit herrlichen Flugparaden gegen Jan Gebhardt, bei dessen dritten Versuch war er dann allerdings machtlos. Haunetal war in entscheidenden Phasen an diesem Nachmittag wacher und blieb in einem emotionalen und unterhaltsamen Spiel der glückliche Sieger. „Vorne Pech, hinten Pech, so ist Fußball“, sagte Leinhos. (Thomas Becker)

SG Gudegrund/Konnefeld: Vanlandingham - Svitek, Nöding, Schmidt, Heisse, Blackert, Khalil, Leidorf, Wacker, Brandtner, Veselinovic, Fröhlich, Leinhos, Krapf, Hedrich.

Tore: 0:1 Klawonn (12.), 1:1 Wacker (21.), 1:2 Adel (40.), 2.2 Leidorf (45.), 2:3, 2:4 Schmidt (48., 72.), 3:4 Khalil (80.), 3:5 Gebhardt (85.).

SR: Buchenau (Ulfen), Z: 120.

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