ESV Hönebach empfängt Verfolger, FSG Bebra im Derby gegen Rotenburg

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Sie würden gerne wieder jubeln: Beim Derby im April freuten sich die Bebraner (von links) Mahmoud Maher, Torschütze Manuel Schmidt, Martin Silbermann und Bekim Mustafi über ihren Treffer zum 4:2 in Lispenhausen. 

Hönebach/Bebra. Das Topspiel der Fußball-Kreisoberliga steigt am Freitagabend um 19 Uhr zwischen Gastgeber ESV Hönebach und dem SV Steinbach II.

Außerdem erwartet am Samstagnachmittag die FSG Bebra im Altkreisderby die SG Rotenburg/Lispenhausen.

Spitzenreiter Hönebach gegen seinen Verfolger aus Steinbach - eine Überraschung ist es nicht, dass diese beiden Teams so weit oben platziert sind. Sie zählten schon vor der Saison zum Kreis der Favoriten.

Der ungeschlagene ESV hat diese Rolle bisher noch besser ausgefüllt als sein heutiger Kontrahent. Den einzigen Punkteverlust gab es beim Remis in Bebra. Die Steinbacher haben schon zweimal verloren und zuletzt beim 3:3 in Mecklar Federn gelassen.

Die Hönebacher stehen also nicht unter Druck in diesem Spitzenspiel, in das sie ohne fünf Leistungsträger gehen müssen. Neben den Langzeitverletzten Moritz Kreuzberg, Daniel Jasiulek und Tim Schwarz fällt nun auch Fabian Budesheim aus, der sich vorWochenfrist einen Muskelfaseriss zugezogen hat. Stefan Brandenstein wird aus privaten Gründen fehlen.

ESV-Trainer Tino Jäger lässt sich davon nicht aus der Ruhe bringen: „Neun Siege und ein Unentschieden aus zehn Spielen - das ist wirklich überragend. Und deswegen können wir trotz der personellen Sorgen mit breiter Brust ins Spiel gehen.“ Er habe volles Vertrauen in seine Mannschaft und ist überzeugt: „An einem guten Tag können wir auch den SVS schlagen.“

Wichtig könne werden, ob die Steinbacher Verstärkung aus ihrem Kader der Ersten mitbringen werden. Allerdings stecke auch Hilfe aus dem Hessenliga-Aufgebot schon große Qualität in dieser Reserve. Die Steinbacher dürften alles daransetzen, in Hönebach zu gewinnen. Verlieren sie, dann wächst ihr Rückstand auf zwölf Zähler an.

Im Altkreisderby kommt es am Samstag auf der Biberkampfbahn nicht nur geografisch gesehen zu einem Nachbarschaftsduell, sondern auch was die Tabelle angeht. Gastgeber FSG Bebra ist Siebter, die SG Rotenburg/Lispenhausen Fünfter.

Es läuft rund bei der SG Rotenburg/Lispenhausen

Vor allem die Gäste können mit ihrem Saisonstart sehr zufrieden sein. Seit der Rettung vor dem Abstieg in der Relegation läuft es rund. Entsprechen zufrieden ist Trainer Steffen Oelschläger: „Wir haben bisher eine klasse Saison gespielt. Doch darauf dürfen wir uns nicht ausruhen. Wir müssen weiter wichtige Punkte einsammeln.“

Zwar nennt er die Bebraner einen „starken Gegner“, man habe aber keine Angst und möchte am liebsten drei Punkte mit nach Hause nehmen.

Für die Platzherren aus Bebra ist das Derby wichtig. Nach holprigem Saisonstart sammelte die FSG aus fünf Spielen 13 Punkte ein, ehe es am vergangenen Samstag gegen die SG Hessen/SpVgg. Hersfeld eine 0:3-Heimniederlage setzte.

Diesmal wollen die Spieler von Trainer Andreas Gleim wieder als Sieger ihre Biberkampfbahn verlassen. Denn abends als Verlierer auf der Bäwerschen Kirmes aufzuschlagen wäre keine schöne Aussicht. Die Vorbereitung war allerdings nicht optimal. Das erste Training der Woche war extrem schlecht besucht, weil viele Spieler angeschlagen waren oder arbeiten mussten. Coach Gleim hofft, dass sich die Lage bis zum Abschlusstraining entspannt.

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