ESV Hönebach erwartet Hohe Luft - FSG Bebra beim Primus Aulatal

Die Wende soll her: Der ESV Hönebach (hier mit Kai Wollenhaupt, rechts) empfängt den FSV Hohe Luft. Spielfrei ist dagegen Steffen Leinhos (links) mit seinem ESV Weiterode. Foto: Walger

Hönebach. Von den heimischen Fußball-Kreisoberligisten bestreiten am Wochenende nur die Fußballer des ESV Hönebach ein Heimspiel. Sie empfangen am Sonntag um 15 Uhr den FSV Hohe Luft.

Bereits am Samstag um 15.30 Uhr ist die FSG Bebra bei Spitzenreiter SG Aulatal in Kirchheim zu Gast - keine leichte Aufgabe. Die SG Wildeck hingegen hat drei Punkte fest eingeplant. Sie ist am Sonntag um 13.15 Uhr bei Abstiegskandidat SV Steinbach II zu Gast.

Der ESV Hönebach war bisher nach der Winterpause noch nicht wieder auf der Höhe. Zwei Niederlagen gegen direkte Tabellennachbarn belegen das. „Man kann schon sagen, dass wir noch etwas im Winterschlaf waren. Vor allem gegen Dittlofrod haben wir in der Defensive katastrophale Fehler gemacht“, gibt ESV-Coach Frank Hauck unumwunden zu. Das gelte es nun gegen Hohe Luft abzustellen.

Obwohl der Gegner bereits zehn Punkte mehr auf dem Konto hat, sieht Hauck seine Elf nicht als Außenseiter. Immerhin habe man das Hinspiel gewonnen. Und außerdem käme seiner Mannschaft ein so offensiv ausgerichteter Gegner wie Hohe Luft entgegen. „Da können wir mitspielen. Wir tun uns eher gegen Teams schwer, die ihr Hauptaugenmerk auf die Abwehr legen - das hat man ja zuletzt gesehen. Am Sonntag wollen wir auf jeden Fall drei Punkte holen“, so Hauck. Beim ESV ist fraglich, üb die angeschlagenen Marcel Katzmann und Daniel Henning einsetzbar sind. Definitiv fehlen wird der verletzte Dennis Ehmer.

Für die FSG Bebra wurde der Rückrundenauftakt bereits zweimal verschoben - jetzt ist ausgerechnet Spitzenreiter SG Aulatal der erste Prüfstein für die Elf von Trainer Wolfgang Poweleit. „Natürlich ist es für die ein kleiner Vorteil, dass sie schon zweimal gespielt haben. Aber wir jammern nicht, wir nehmen die Aufgabe an“, bekräftigt der Trainer der FSG Bebra.

Um beim Spitzenreiter zu bestehen müsse aber vor allem in der Abwehr alles zusammenlaufen. Insbesondere Spielmacher Viktor Kibenko müsse unter Kontrolle gebracht werden - dann sei auch gegen den Ligaprimus etwas zu holen. Mit Ausnahme des gesperrten Marcel Schmidt sind alle Mann an Bord.

Bestechende SG Wildeck

Die SG Wildeck zeigte sich nach einer tollen Vorbereitung beim 5:0-Sieg über Heenes in bestechender Frühform. Ein Sieg beim Tabellen-15. sollte deswegen wohl nur Formsache sein - auch wenn die Steinbacher sich mit Spielern ihrer Verbandsliga-Mannschaft verstärken sollten, die direkt im Anschluss spielt. SGW-Trainer Sandro Mohr: „Wir wissen, dass das kein Spaziergang wird. Aber im Hinspiel hatten wir Steinbach klar im Griff, da sollte nichts anbrennen.“

Personell hat Mohr bei einem mit 19 Spielern gut bestückten Kader die Qual der Wahl. „Wir haben einen großen Konkurrenzkampf und trotzdem eine super Stimmung in der Mannschaft. So kann es weitergehen“, freut sich der Coach.

Von Christopher Ziermann

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.