Hönebach fegt Niederaula/Hattenbach mit 5:2 vom Platz

Kompromisslos: Der ESV Hönebach (gestreifte Trikots) ließ Absteiger Niederaula/Hattenbach schlecht aussehen. Foto: Henkel

Hönebach. In der Fußball-Kreisoberliga gewann der ESV Hönebach gegen die SG Niederaula/Hattenbach mit 5:2 (2:1).

Die Führung fiel früh: Nach Flanke von Kai Wollenhaupt schlich sich Marius Bommer am Verteidiger vorbei und traf zum 1:0 in der 1. Minute für den Aufsteiger. Im weiteren Verlauf hatten die Gäste zwar mehr Spielanteile, doch zunächst kaum Torchancen. Bis zur 13. Minute: Nach schönem Angriff durch die Mitte bekam Sebastian Fey den Ball, und seinen Schuss ins lange Eck lenkte Yannik Hoffmann zum 1:1 ins Tor.

Doch die Gastgeber kamen nach einer kurzen Schwächeperiode besser ins Spiel und hatten viele Tormöglichkeiten. Nach einem 40-Meter Solo von Wollenhaupt legte dieser auf Marcel Katzmann, der allerdings den Ball knapp am Tor vorbei schoss (26.). Wollenhaupts Flanke legte Katzmann mit dem Kopf auf Schwarz ab, der aber am gut reagierenden Torwart Marvin Freisinger scheiterte (33.). Kurz vor der Pause die 2:1-Führung für die Hönebacher. Nach Pass von Neuzugang Ion Morgun behielt Katzmann die Nerven und schloss eiskalt ab.

Die Hausherren machten auch in der zweiten Halbzeit weider Druck. Schwarz schei-terte am stark parierenden Freisinger (50.), doch nur eine Minute später war es soweit. Nach einer geklärten Ecke zog Marius Zilch aus dem Hinterhalt ab und traf ins linke Eck.

Nun lauerten die Gastgeber auf Konter. Niederaula blieb ideenlos. Anders Hönebach: Nach tollem Pass von Neuzugang Tobias Brill wurde Tim Schwarz von den Beinen geholt - Elfmeter. Den verwandelte Moritz Kreuzberg souverän (78.). Katzmann setzte noch einen oben drauf, ehe Rakk noch Ergebniskosmetik betrieb. „Das ist ein toller Auftakt“, freute sich ESV-Trainer Tino Jäger. „Wir wissen, dass wir ein schwieriges Auftaktprogramm haben - deswegen sind drei Punkte umso wichtiger. Wir hätten schon in der ersten Halbzeit ein oder zwei Tore mehr schießen müssen.“

Gäste-Trainer Volker Zettl dagegen gab zu: „Wir haben verdient verloren, da die Hönebacher in den Zweikämpfen einfach bissiger waren. Auch unsere technischen Lösungen misslangen.“

Hönebach: Nils Katzmann, Brill, Morgun, Mohr, Kreuzberg, Böttcher, Bommer, Zilch (89. Noll), Schwarz, Wollenhaupt (84. Hintzen), Marcel Katzmann

SGN: Marvin Freisinger, Jäger (67. Acikel), Hoffmann, Kutschke, Brieschke, Ritz, Rakk, Würl (46. Schäfer), Roman Freisinger, Fey, Philipps Tore: 1:0 Bommer (1.), 1:1 Hoffmann (13.), 2:1 Katzmann (43.), 3:1 Zilch (51.), 4:1 Kreuz-berg (78,FE), 5:1 Katzmann (81.), 5:2 Rakk (90. +1).

Von Kevin Kunze

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