Heimspiel

Hönebacher müssen am Sonntag gegen Angstgegner Soisdorf ran

Er würde die Hönebacher gerne zum letzten Sieg des Jahres führen: ESV-Kapitän Tobias Böttcher, der hier köpft. Foto: Walger

Rotenburg. Viele Weihnachtsmärkte haben schon geöffnet, aber der Fußball rollt noch im Kreis. Ein paar Nachholspiele sind am Wochenende zu absolvieren.

„Wenn die Adventszeit gekommen ist, lässt die Lust nach, Fußball zu spielen“, hat Frank Hauck festgestellt. Gerade dann, wenn der wöchentliche Spielrhythmus durch Ausfälle durchbrochen werde, sagt der Trainer des Kreisoberligisten ESV Hönebach. Im Training lässt der Andrang auch merklich nach. Nicht nur, weil manchem die Nase läuft oder es im Hals kratzt, sondern zum Beispiel auch, weil in der Firma die Weihnachtsfeier ansteht.

„Es könnte gehen“

Aber das alles ändert nichts daran, dass die Männer um ESV-Kapitän Tobias Böttcher am Sonntag um 14 Uhr ein Heimspiel gegen den SC Soisdorf haben. „Vom Platz her könnte es gehen, da darf aber nicht mehr viel passieren“, sagt Frank Hauck. Von der personellen Besetzung her käme es dem ESV gelegen, zu spielen. Marco Rudolph ist noch gesperrt. Nils Katzmann könnte nach seinem doppelten Nasenbeinbruch das Tor wieder hüten, wird aber geschont. Der Rest müsste eigentlich an Bord sein - und wird auch dringend gebraucht. Denn Soisdorf ist eine Art Angstgegner der Hönebacher. Drei Spiele, drei Niederlagen - diese trübe Bilanz würde der ESV gerne aufpolieren.

„Die stellen sich hinten rein und wollen gar nichts nach vorne machen, außer zu kontern“, beschreibt Hauck den „unangenehmen“ Kontrahenten. Zuletzt gegen Schlusslicht Heenes mussten die Soisdorfer mal anders vorgehen. Da lagen sie 0:2 auf eigenem Platz hinten. Sie rappelten sich wieder auf und schafften noch den Ausgleich. Erstaunlich eigentlich, denn der Ruf, besonders torgefährlich zu sein, eilt ihnen nicht voraus.

In den 1535 Saisonminuten zuvor hatten sie es nur auf 17 Tore gebracht, und dann schlugen sie innerhalb einer Viertelstunde zweimal zu. Vielleicht haben die Soisdorfer ja damit ihr Pulver auch verschossen. Dem ESV wäre es recht. Drei Punkte am Sonntag, und Frank Haucks Ziel, den Abstand nach unten in der Tabelle zu vergrößern, wäre ein Stück nähergerückt.

In der Fußball-Kreisliga A 1 steht am Samstag ab 14.30 Uhr das Derby SG Heinebach/Osterbach gegen die SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz auf dem Spielplan. Während die Gastgeber aus Alheim auf einer Erfolgswelle schwimmen und inzwischen auf Rang drei geklettert sind, geht dem Gegner ein wenig die Puste aus. Einen Punkt aus drei Spielen ergatterte er nur und ließ damit den Kontakt zur Spitzengruppe abreißen.

Diesmal steht Arbeit an

Zu ihren letzten drei Zählern kam die SG Heinebach/Osterbach kampflos, weil Gegner SG Cornberg/Rockensüß wegen eines gravierenden personellen Engpasses nicht angetreten war - die nächsten drei werden sie sich wohl erarbeiten müssen. Denn mit der dritten Niederlage in Folge will sich die SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz bestimmt nicht freiwillig in die Winterpause verabschieden.

Von Thomas Walger

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