Drei Punkte dringend benötigt

Abstieg droht: Hönebacher stehen gegen Eiterfeld unter Erfolgsdruck

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Seine Dynamik ist gefragt: Marius Bommer, hier am Ball gegen die ebenfalls abstiegsbedrohte SG Schenklengsfeld/Rotensee/Wippershain, soll am Samstag dazu beitragen, dass der Hönebacher Angriff gegen Eiterfeld auf Touren kommt.

Hönebach. „Jetzt müssen wir die drei Punkte holen", sagt Siegfried Linß.

Er und Udo Baum versuchen, als Interimstrainer beim Fußball-Kreisoberligisten ESV Hönebach die Karre aus dem Dreck zu ziehen.

Denn dem früheren Verbandsligisten aus Wildeck droht der Abstieg in die Kreisliga A.

„Da wollen wir absolut nicht hin“, stellt Siegried Linß fest. Und deshalb muss am Samstag ab 15.30 Uhr gegen die SG Eiterfeld/Leimbach unbedingt ein Heimsieg her. Sonst droht vor dem letzten Spieltag der Absturz auf den Relegationsplatz.

Und zum Schluss wartet auf die Hönebacher mit dem Gastspiel bei Tabellenführer SG Aulatal auch noch eine Herkulesaufgabe. Da muss man sich aus ESV-Sicht eigentlich schon wünschen, dass die Aulataler am Samstag im Gipfeltreffen bei der SG Haunetal den Titel bereits unter Dach und Fach bringen und zum Abschluss vielleicht schon in Feierlaune den Rasen betreten.

Rettung aus eigener Kraft

Das sieht Siegfried Linß ähnlich - er sagt aber auch: „Wir müssen auf uns schauen und nicht auf die anderen Mannschaften.“ Vor allem aber dürfen die Hönebacher als zweitschlechtestes Rückrundenteam nicht nach hinten blicken, sondern nur nach vorne. „Schließlich können wir uns im Moment noch aus eigener Kraft retten“, sagt Siegfried Linß.

Das könnte sich ganz schnell ändern, wenn die Hönebacher so pomadig auftreten wie im ersten Durchgang bei der 0:2-Niederlage in Weiterode. „So eine Leistung können wir uns nicht noch einmal leisten. Wir dürfen nicht schon mit hängenden Köpfen auf den Platz gehen“, fordert der Interimscoach.

In dieser Hinsicht ist er aber zuversichtlich. Sein Eindruck nach dem Training am Dienstag: Die Mannschaft hat die Lektion, die ihr vom ESV Weiterode erteilt wurde, gelernt. Alle seien sehr engagiert bei der Sache gewesen.

Auf den gesperrten Daniel Methner müssen die Hönebacher verzichten. Da zudem Daniel Jasiulek verletzt ist, wird das Personal für die Defensivabteilung allmählich knapp.

Gegner liegt dem ESV

Mut macht Siegried Linß aber, dass der ESV gegen die SG Eiterfeld/Leimbach meist gut ausgesehen hat: „Die spielen nicht so kantig wie Ufhausen, Dittlofrod oder Soisdorf.“

Wie der Gegner zu schlagen ist, darüber hat er sich auch schon Gedanken gemacht: „Wir müssen gewinnen, deshalb dürfen wir uns nicht hinten reinstellen. Das können wir auch gar nicht. Unsere Stärken liegen in der Offensive.“ Die Angriffe ankurbeln sollen neben Kai Wollenhaupt auch Mario Bommer und Marcel Mohr. „Ich bin sicher, dass der Knoten irgendwann platzt. Aber viel Zeit haben wir nicht mehr“, weiß Siegfried Linß.

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