Jetzt reist der Angstgegner an

Hönebacher konnten gegen Soisdorf noch nicht gewinnen

Viel Platz wird er gegen Soisdorf nicht bekommen: ESV Hönebachs Marcel Katzmann (links), hier im Duell mit Weiterodes Manuel Pfau. Foto: Walger

Hönebach/Bebra. Während der ESV Hönebach am Sonntag in der Fußball-Kreisoberliga Heimrecht genießt, wollen die FSG Bebra und der ESV Weiterode versuchen, ihre Auswärtsaufgaben zu lösen.

„Das ist unser Angstgegner“, gibt Hönebachs Trainer Frank Hauck vor dem Heimspiel gegen den SC Soisdorf (Sonntag, 14.45 Uhr) preis. Dreimal gab es dieses Duell bereits, dreimal verließen die Soisdorfer den Platz als Sieger.

„Ich wüsste auch nicht, was wir anders machen sollten gegen die“, sagt Hauck und lässt das Aufeinandertreffen der Hinrunde Revue passieren: „Da haben wir 80 Minuten auf ein Tor gespielt und in der Schlussphase dann doch 2:3 verloren.“

Die defensive Ausrichtung der Kicker vom Soisberg liegt dem ESV gar nicht. „Die stellen sich hinten rein und wollen gar nichts nach vorne machen, außer zu kontern. Da tun wir uns schwer, weil unsere schnellen Spitzen Platz brauchen“, führt Hauck aus.

Dass den Soisdorfern nicht zu Unrecht der Ruf vorauseilt, Minimalisten zu sein, lässt sich auch an ihrem mageren Torverhältnis von 19:26 ablesen. Nur 19 Tore haben sie in 17 Spielen erzielt und dabei immerhin 21 Zähler gewonnen. Der ESV Hönebach hat es bei seinen 16 Auftritten auf 36:27 gebracht und trotzdem nur einen Punkt mehr auf dem Konto als der Gegner. Der liegt direkt hinter dem ESV auf Rang zehn.

„Wir müssen den Abstand nach unten vergrößern“, gibt Hauck seiner Elf vor, „ich glaube, dass man am Ende 40 Punkte braucht, um nicht abzusteigen.“ Da käme der erste Sieg gegen Soisdorf doch ganz gelegen. Mit Ausnahme des gesperrten Marco Rudolph und des verletzten Manuel Noll sind die Gastgeber komplett.

Heimsiege gegen Titelkandidat Haunetal (1:0) und Aufsteiger Steinbach (4:0), dazwischen ein Unentschieden (1:1) in Hönebach - der ESV Weiterode ist endlich in die Gänge gekommen. Jetzt gilt es, am Sonntag (14.45 Uhr) beim Schlusslicht SV Heenes nachzulegen, um so schnell wie möglich die Abstiegsplätze zu verlassen. Denn noch ist nicht viel erreicht: Gewinnen die Heeneser, ziehen sie mit dem ESV gleich.

Der Trend spricht für die Weiteröder. Ihre Gastgeber sind nach dem 7. September in ihren elf Spielen sieglos geblieben. Am vergangenen Wochenende haben die Heeneser mit dem 1:1 in Eiterfeld allerdings ein deutliches Lebenszeichen gegeben. Das sollte dem Team von ESV-Trainer Rainer Noll Warnung sein.

Zwischentief überwunden

Die FSG Bebra scheint ihr kleines Zwischentief überwunden zu haben. Nach dem glatten 4:0-Heimerfolg über Neuling SG Schenklengsfeld/Rotensee/Wippershain hat sich die Mannschaft von Wolfgang Poweleit auf dem sechsten Platz eingenistet. Den kann sie nun beim abstiegsgefährdeten SV Steinbach II festigen, falls der angestrebte neunte Saisonsieg gelingt.

Von Thomas Walger

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