Fußball-Kreisoberliga: ESV mit verdientem Auswärtssieg bei Rotenburg/Lispenhausen

0:1 - Katzmann schlägt zu

Nur einer traf: Hier kann Rotenburgs Kapitän Felix Schumacher (links) klären, doch in der 65. Minute schlug Hönebachs Torjäger Marcel Katzmann (Mitte) zu. Rechts schaut Marcel Heiße zu. Foto: Ziermann

Rotenburg. „Hönebach hat leider wie schon im Hinspiel deutlich effektiver agiert als wir. Das war eine verdiente Niederlage“, musste Spielertrainer André Köthe nach dem Schlusspfiff anerkennen. Seine SG Rotenburg/Lispenhausen war im Altkreisderby gegen den ESV Hönebach offensiv nicht gefährlich genug und verlor mit 0:1 (0:0).

Das Derby war von Beginn an umkämpft, Torchancen blieben in Hälfte eins Mangelware. Lediglich bei einem Freistoß von ESV-Torjäger Marcel Katzmann, den dieser aus spitzem Winkel überraschend auf die kurze Ecke zog, wurde es richtig gefährlich. Doch SG-Keeper Eduard Heckel parierte sicher (6.). Maximilian Weber konnte auf der Gegenseite das Tor von Nils Katzmann mit zwei Fernschüssen (17., 19.) nicht richtig in Bedrängnis bringen.

Schon in Durchgang eins zeigten die Hönebacher die bessere Spielanlage. „Wir haben einfach zu viele lange Bälle gespielt und das Kurzpassspiel, das uns normalerweise auszeichnet, nicht richtig auf den Platz bringen können“, analysierte Köthe. Sein Gegenüber Frank Hauck hingegen zeigte sich zufrieden mit dem Spiel seiner Elf. Gestützt auf einen sicheren Defensivverbund um Moritz Kreuzberg wurde es immer dann gefährlich, wenn der ESV schnell nach vorne spielte. „Besonders Kai Wollenhaupt hat das heute einfach super gemacht“, lobte Hauck.

Nach dem Seitenwechsel lag die Gästeführung in der Luft, als Kai Wollenhaupt einen Freistoß vom linken Strafraumeck an die Latte zirkelte und der Nachschuss von Fabian Ruch nur um Zentimeter am linken Pfosten vorbei- strich (49.). Drei Minuten später forderten nicht wenige Hönebacher Anhänger Elfmeter, als Felix Schumacher und Niklas Richter Marcel Katzmann im Strafraum stoppten. Die größte Chance für die Heimmannschaft hatte Christoph Treibert, der eine Maßflanke von Maxi Weber knapp am Tor vorbeinickte (55.).

In der 65. Minute war es dann so weit: Wiederum Kai Wollenhaupt schlug einen Freistoß von der rechten Seite scharf vors Rotenburger Tor, wo Marcel Katzmann aus fünf Metern am kurzen Pfosten eiskalt vollstreckte - 0:1.

Dann rückte der Fußball für einige Minuten in den Hintergrund: Hönebachs Marius Bommer prallte unglücklich mit SG-Torhüter Eduard Heckel zusammen, was die Emotionen auf beiden Seiten hochkochen ließ. Bommer und Heckel wurden mit Verdacht auf Gehirnerschütterung vom Krankenwagen abgeholt.

In der verbleibenden Spielzeit konnte die SG ihre Gäste nicht mehr entscheidend unter Druck setzen.

Rotenburg/Lispenhausen: Heckel (78. Grenzebach) - Richter, Schumacher, Heiße (29. Treibert), Schmidt, Stabel, Goetzke, Gunkel, Wrzos, Weber, Kanngießer (66. Köthe).

Hönebach: Katzmann - Methner, Gossler, Ruch, Kreuzberg, Böttcher, Bommer (78. Jasiulek), Wollenhaupt (84. Hintzen), Noll, Mohr, Katzmann.

Schiedsrichter: Rohrbach (SV Rothenkirchen); Zuschauer: 80.

Tor: 0:1 Marcel Katzmann (65.).

Von Christopher Ziermann

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