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Kreisoberliga: ESV Hönebach erwartet kriselnde Dittlofroder

Volle Kraft voraus: Das gilt für Hönebachs Kai Wollenhaupt (rechts) am letzten Spieltag des Jahres genauso wie für Michael Nickel von der SG Heinebach/Osterbach. Foto: Walger

Am Sonntag steht für den ESV Hönebach ab 14.45 Uhr das Verfolgerderby an. Zu Gast beim Tabellenvierten wird dann ab 14.45 Uhr die SG Dittlofrod/Körnbach sein. Es ist das einzige Heimspiel eines Rotenburger Altkreisvertreters am letzten Spieltag des Jahres.

Wenn Bernd Noll, im Vorstand des ESV Hönebach für die sportlichen Belange zuständig, auf die Tabelle der Fußball-Kreisoberliga schaut, dann hat er wenig Zweifel: „Die beiden da oben, Eiterfeld und Aulatal, werden die Meisterschaft wohl unter sich ausmachen.“ Das Duo weist auf die Hönebacher schon sieben beziehungsweise neun Punkte Vorsprung auf - und dabei haben beide ein Spiel weniger bestritten.

In der vergangenen Saison hatte der ESV Hönebach bis zuletzt an der Spitze mitgemischt. Der Klub hat die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation als Dritter nur wegen des schlechteren direkten Vergleichs gegenüber Vizemeister FSG Bebra verspielt. Vor der laufenden Serie war Rang drei bis sechs als Ziel ausgegeben worden. Und da liegt die Mannschaft von Trainer Tino Jäger ja noch voll im Soll.

Der ESV ist auch blendend gestartet. Nach sieben Spielen führte er Anfang September die Tabelle an. Doch eine heftige Verletztungsmisere warf ihn zurück. Die ist jetzt überwunden. „Die Jungs sind froh, dass wieder alle beisammen sind“, sagt Bernd Noll.

Allerdings war das Programm der vergangenen Monate mit 18 Spielen seit dem 5. August ausgesprochen hart. Der Ausfall der vielen Stammkräfte hatte zusätzlich Kraft gekostet. Der Verschleiß und die vielerorts schlechten Platzverhältnisse wirkten sich auf die Leistungen der technisch beschlagenen Hönebacher aus. Keine Frage: Sie können viel besser spielen als zuletzt.

Reserven mobilisieren

Jetzt gilt es, am Sonntag alle Reserven zu mobilisieren, um die Dittlofroder zu schlagen und vor ihnen zu überwintern. Der erste Vergleich spricht dafür, dass dieses Vorhaben gelingt. Denn Ende August gewann der ESV in Dittlofrod glatt mit 3:0.

Die aktuelle Formkurve spricht auch für die Wildecker. Denn der letzte Sieg der ebenfalls gut gestarteten Männer aus der Vorderrhön ist schon länger als einen Monat her. Danach gab es ein 1:1 gegen Bebra und Niederlagen in Eiterfeld (0:4), gegen Seinbach II (1:5) sowie zuletzt gegen Aufsteiger SG Sorga/Kathus (1:3). „Die stecken in einem kleinen Loch“, sagt Bernd Noll. Und in diesem sollen sie auch am Sonntag bleiben, wenn es nach ihm geht.

Apropos Loch. Nicht eines, sondern gleich viele Löcher gibt es auf dem Hönebacher A-Platz. Das ist das Werk von Wühlmäusen, die dem ohnehin von der langen Trockenheit gezeichneten Geläuf zugesetzt haben. Da die Verletzungsgefahr groß war, haben Verein und Gemeinde Hand angelegt. Muttererde und Sand haben die Helfer verteilt, den Rasen vertikuliert und neu angesät. Deshalb spielen die Hönebacher seit zwei Wochen auf dem holprigen B-Platz. Im Frühjahr sollen die Heimspielen wieder auf ansprechendem Grün stattfinden. Doch gegen Dittlofrod gilt es est einmal, auf rustikalem Geläuf zu bestehen.

Von Thomas Walger

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