Kurzpassspiel als Rezept -

Augen zu und an den Ball: Rotenburgs Kapitän Niklas Richter (links) gewinnt ein Kopfballduell. Die Rotenburger erwarten am Wittich den TSV Ufhausen. Foto: Walger

Rotenburg. Durststrecke beendet, jetzt am besten gleich nachlegen: Die Kreisoberliga-Fußballer der SG Rotenburg/Lispenhausen wollen nach ihrem fast schon erlösenden Derbysieg gegen die SG Wildeck vor zwei Wochen nachlegen und Kellerkind TSV Ufhausen ohne Punkte auf die Heimreise schicken.

Gespielt wird am Sonntag um 15 Uhr auf dem Rotenburger Wittich.

„Der Sieg gegen Wildeck, gerade im Derby, war unglaublich wichtig und hat uns alle richtig gefreut. Die Jungs haben gesehen, dass wir es noch können“, sagt SG-Kapitän Niklas Richter. Dabei hebt er auch noch mal den „genialen Schachzug“ von Trainer André Köthe hervor, selbst von Beginn an aufzulaufen. Er habe Ruhe ins Spiel gebracht und mit seinem Spielverständnis großen Einfluss auf die Partie gehabt. „Er war der entscheidende Mann auf dem Platz, Hut ab“, zollt Richter seinem Coach Respekt. Köthes Einsatz war aber vor allem der Personalsituation geschuldet, mit Steinhauer und Treibert fehlten zwei wichtige Offensivkräfte. Und regelmäßig müsse sich sein Trainer ja auch nicht mehr die Knochen kaputttreten lassen, so Richter.

Dass das Spiel in Hohenroda vergangene Woche dann ausfiel, hat den Rotenburgern nicht unbedingt geschmeckt. „Aber das Wetter können wir eben nicht beeinflussen. Wir haben jetzt Ende Oktober, da wird wahrscheinlich noch die ein oder andere Partie ausfallen“, blickt Richter nach vorn. Für Sonntag ist er aber, was das Wetter anbelangt, optimistisch.

Und auch was das Spiel angeht, ist der Kapitän zuversichtlich. Allerdings sei klar, dass man auf einen kampfstarken, körperbetont spielenden Gegner treffe, der immer für ein Tor gut sei. Nicht umsonst hat der TSV am vergangenen Wochenende als erstes Team in dieser Saison dem Spitzenreiter ein Unentschieden abgerungen. Richter fordert: „Wir müssen körperlich dagegenhalten, dem Gegner aber auch unsere Spielweise aufzwingen. Wenn wir über Maxi Weber und Sven Wrzos unser Kurzpassspiel aufziehen können, dann läuft die Kiste.“ Drei Punkte sollen es sein.

Fehlen wird allerdings wieder Felix Schumacher, bei dem die Sprunggelenksverletzung wieder aufgebrochen ist, nun kommen auch noch Probleme mit den Adduktoren dazu. Die hat René Steinhauer schon länger, er wird in diesem Jahr wohl nicht mehr spielen können. Wieder in den Kader zurückkehren könnte der zuletzt auch angeschlagene Christoph Treibert.

Von Christopher Ziermann

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