Trainerwechsel in Kreisoberliga

FSV Hohe Luft: Martin Heß muss gehen, Uwe Stückrath übernimmt

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Vom Co zum Chef: Uwe Stückrath übernimmt ab sofort den Fußball-Kreisoberligisten FSV Hohe Luft. Hier bejubelt er noch einen Treffer seines früheren Teams SG Heinebach/Osterbach.

Bad Hersfeld. Der FSV Hohe Luft hat auf seine sportliche Talfahrt reagiert und sich von seinem bisherigen Coach getrennt und gleichzeitig das Saisonziel heruntergeschraubt.

Nach der 1:3-Heimniederlage am Sonntag gegen die SG Wildeck hat sich der Bad Hersfelder Fußball-Kreisoberligist FSV Hohe Luft von seinem Trainer Martin Heß getrennt. Nachfolger wird dessen bisheriger Co-Trainer Uwe Stückrath aus Rotenburg.

Die Hohe Lufter Verantwortlichen führen die aktuelle sportliche Situation als Grund für ihre Entscheidung an: Das Team sei bislang deutlich unter den Erwartungen und seinen sportlichen Möglichkeiten geblieben. Momentan rangiert es mit vier Punkten aus acht Partien auf einem Abstiegsplatz.

Das Spiel gegen Wildeck sei das fünfte hintereinander gewesen, in dem die Hohe Lufter „mindestens gleichwertig, phasenweise sogar die deutlich bessere Mannschaft waren, am Ende aber wieder mit leeren Händen dastanden“.

Mangelnde Chancenauswertung, gepaart mit individuellen Fehlern und teilweise fehlender Spielordnung in entscheidenden Situationen seien die wesentlichen Ursachen für die sportliche Talfahrt, schreiben Karsten Reinhardt und Ingo Winter für die FSV-Fußballabteilungsleitung in ihrer Pressemitteilung.

Die Verantwortlichen „sind sehr optimistisch, dass Uwe Stückrath mit seiner langjährigen Trainererfahrung die richtigen Hebel finden wird, um den FSV wieder auf die Erfolgsspur zurückzuführen. Sie sehen es als Vorteil, dass der neue Coach die Mannschaft bereits seit rund drei Monaten kennt. Stückrath wird unterstützt von Sascha Baumert, der weiterhin als Torwarttrainer fungieren wird.

Das Saisonziel des FSV ist nach dem 1:3 gegen Wildeck nach unten korrigiert worden. Uwe Stückraths Aufgabe wird sein, den Klassenerhalt zu sichern. Der FSV Hohe Luft bedankt sich bei Martin Heß ausdrücklich „für seine sehr engagierte Arbeit in den letzten gut zwei Jahren“.

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