Fußball-Kreisoberliga: SG Wildeck will dem Spitzenreiter wieder ein Bein stellen

90 Minuten voll konzentriert

Sie würden gerne wieder jubeln: Wildecks Kapitän Andy Becker (links) und André Krämer. In der Hinrunde haben sie mit ihrer SGW den Titelfavoriten SG Aulatal auf dessen Platz bereits bezwungen. Foto: Walger

Richelsdorf. Gipfeltreffen in Richelsdorf: Die Kreisoberliga-Fußballer der SG Wildeck empfangen am Sonntag um 15 Uhr den Spitzenreiter SG Aulatal.

SGW-Trainer Sandro Mohr haderte unter der Woche noch etwas mit dem Punktverlust beim 3:3 in Hönebach: „Die drei Punkte wollte ich eigentlich auf jeden Fall mitnehmen. Aber wir können uns nicht beschweren, in Hälfte zwei haben wir einfach zu wenig investiert.“

Ein Weckruf

Mohr rechnet aber auch damit, dass der späte Ausgleich von Hönebach sein Team etwas wachgerüttelt hat. Und das könne im Hinblick auf das Spitzenspiel nur von Vorteil sein. Denn hier eine konzentrierte Leistung über 90 Minuten notwendig sein.

Gerne erinnert sich Mohr an das Hinspiel zurück, als seine Elf die Aulataler auf derem Platz mit 5:1 abwatschte: „Da waren wir nach unserem 0:5 gegen Eiterfeld absolut heiß und haben Aulatal auf dem falschen Fuß erwischt.“ Dass der Ligaprimus sich noch einmal so einen schwachen Tag erlauben wird, glaubt der SG-Trainer aber nicht.

Die Aulataler sind für Mohr der Topfavorit auf den Aufstieg und verfügen über einen stark besetzten Kader. Besonders auf die Kreativspieler André Honstein und Bogdan Cojocaru gelte es zu achten.

Die Partie wird das vierte in Richelsdorf ausgetragene Saisonspiel der SGW sei - bisher setzte es hier drei Niederlagen. „Das ist mir ein besonderes Anliegen: Es wird Zeit, dass wir den Richelsdorfern mal ein tolles Spiel bieten“, fordert Mohr. Mit einem Heimsieg wären die Wildecker weiterhin mitten drin im Aufstiegsrennen. Fraglich ist auch dieses Mal der Einsatz des angeschlagenen Steffen Rimbach.

Nicht erst seit der Niederlage in Dittlofrod weiß André Köthe, dass seiner SG Rotenburg/Lispenhausen derzeit „die spielerische Leichtigkeit fehlt“. Die soll sie sich heute ab 18.30 Uhr am heimischen Wittich gegen den SVA Bad Hersfeld II und am Sonntag in Lispenhausen gegen die SG Sorga/Kathus zurückholen - notfalls auch ohne den angeschlagenen Maxi Weber. Für Sonntag drohen beruflich bedingte Ausfälle.

Mit einem Lachen auflaufen

Köthes wichtigste Vorgabe lautet: „Ich habe den Spielern gesagt, sie sollen am Wochenende mit einem Lachen auf den Platz gehen und mit Spaß Fußball spielen.“ Das Wort Aufstieg hat der Coach ohnehin nie in den Mund genommen.

Nach zwei wichtigen Siegen in Abstiegsduellen will der ESV Weiterode am Sonntag beim spielstarken SVA II möglichst nachlegen.

Von Christopher Ziermann

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