Fußball-Kreisoberliga: SG Wildeck will in Soisdorf den Schalter endlich umlegen

Mohr bleibt zuversichtlich

Er ist schon durch viele Krisen bei der SG Wildeck gegangen: André Krämer. Mit seinem Kampfgeist taugt der Routinier für die Jüngeren im Team als Vorbild. Foto: Walger

Wildeck. Die Kreisoberliga-Fußballer des Überraschungs-Schlusslichts SG Wildeck wollen nach nur einem Punkt aus den ersten vier Spielen endlich in der neuen Saison ankommen. Die Voraussetzungen dafür scheinen gegeben, denn es geht zum ebenfalls schwach gestarteten SC Soisdorf. Gespielt wird dort am Sonntag um 15 Uhr.

„Alles.“ Das antwortet SGW-Coach Sandro Mohr ohne Umschweife auf die Frage, was sein Team auf dem Platz anders machen muss als in den bisherigen Punktspielen. „Momentan läuft leider alles etwas gegen uns, im Gegensatz zur letzten Saison. Das ist für unsere jungen Spieler eine ungewohnte Situation“, erklärt der Coach.

Kleine Lichtblicke

Erschwerden käme hinzu, dass Stammkräfte zu ersetzen waren und sind. Immerhin: Marc Hoffmann, Andy Becker und Marco Bode sind aus dem Urlaub zurück. Letzterer ist nach einer Verletzung aber wohl noch nicht wieder fit. Auch Meik Dickmann und der Langzeitverletzte Andre Kirschke fallen weiterhin aus.

Trotzdem bleibt Sandro Mohr optimistisch. Trainingsbeteiligung und Motivation seien gut. Im Gegensatz zu ihrem Trainer gelingt es der jungen Garde bislang aber leider nicht, positiv zu denken. „Ich versuche immer, das anzusprechen, was gut läuft. Es wird natürlich ganz schwierig, wenn die Köpfe nach unten gehen.“

Einer, an dem sich die weniger erfahrenen Kicker aufrichten können, ist André Krämer. Der mit 39 Jahren älteste Spieler im Wildecker Aufgebot hat schon viele sportliche Krisen erlebt und ist einer, der die Ärmel hochkrempelt. „André war am Sonntag in Bebra der, der die meisten Wege gegangen ist und die Zweikämpfe am besten angenommen hat. Ihn soll sich unser Nachwuchs zum Vorbild nehmen.“ Die Partie in Soisdorf wird laut Mohr keine leichte. Der SC sei zwar spielerisch kein Topteam, aber aufgrund der kämpferischen Ausrichtung, gerade auf eigenem Platz, ein harter Brocken. In der momentanen Lage wäre Mohr mit einem Punkt zufrieden.

Von Christopher Ziermann

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