Motivationsspritze für ESV Hönebach

Es brennt vor dem Tor der SG Wildeck: ESV Hönebachs Marius Zilch (blaues Trikot) versucht hier im Gemeindederby vor Björn Radloff an den Ball zu kommen. Foto: Walger

Obersuhl. Im Hallenfußballturnier des Kreisoberligisten SG Wildeck hat sich der Nachbar vor dem Gastgeber Rang eins und damit den Gemeindepokal gesichert.

Bei der 26. Auflage des Hallenspektakels der SG Wildeck blieb der Wanderpokal der Gemeinde Wildeck in heimischen Gefilden. Der ESV Hönebach gewann bei seinem ersten Saison-Auftritt unter Dach verdientermaßen die Trophäe und die Siegprämie.

„Spielerisch sollte man dies nicht überbewerten, aber aus dem Nichts einen Turniersieg, das ist beste Motivation für die kommenden Aufgaben“, freute sich ESV-Trainer Martin Tröger nach dem Triumph. Nur im fünften und letzten Spiel hatte den Eisenbahnersportlern der nötige Elan gefehlt. Der Turniersieg stand da schon fest, und so leistete man sich gegen die SG Sontra die einzige Niederlage.

Nach der Führung durch René Barber drehte Maurice Burzik mit seinen beiden Treffern die Partie noch.

Gegen den Titelverteidiger SG Gerstungen/Vitzeroda spielten die Hönebacher abwartend. Sie gingen trotzdem durch Marcel Katzmann in Führung, doch Fabian Mirschnik, der die Kugel genau ins Dreieck drosch, sorgte noch für ein versöhnliches Ende für die Thüringer, die ansonsten diesmal enttäuschten.

Bereits bei der Neuauflage des letztjährigen Endspiels gegen die SG Wildeck mussten die Gerstunger ihre Hoffnungen auf den dritten Gewinn in Folge begraben. Ivan Bagara (2), Kevin Adler und André Veselcic sorgten für einen klaren Erfolg für die Gastgeber.

Zuvor hatten sie gegen eine herzerfrischend aufspielende SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz ihren Auftakt jedoch vergeigt. Marcel Mangold und Marius Franz hatten bei einem Gegentreffer von Yannik Rimbach für den überraschenden Auftakterfolg des A-Ligisten gesorgt.

Gut mitgehalten

„Wir haben gut mitgehalten und spielerisch gezeigt, was wir drauf haben - auch wenn es am Ende noch einmal eng wurde“, zeigte sich Trainer Frank Hauck mit seiner Truppe zufrieden, obwohl sie in ihrer letzten Partie gegen Gerstungen beim 1:7 eine richtige Packung einstecken musste. Die tat ein bisschen wehh, denn wegen des schlechteren Torverhältnisses musste sich die SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz in der Abschlusstabelle mit Rang vier begnügen.

Platz zwei ging an die SG Wildeck, die sich aber im entscheidenden Spiel gegen die punktlose Melsunger Reserve doch sehr schwer tat. Björn Radloff und Patrick Röder drehten in der letzten Spielminute den 1:2 Rückstand noch zum Sieg. Nach Röders Führungstreffer hatten Gerrit Kellner und Christian Riemenschneider den FV zunächst in Front gebracht.

„Meiner jungen Truppe hat beim ersten Turnierauftritt noch etwas die Cleverness gefehlt. Platz zwei ist aber in Ordnung“, bilanzierte Wildecks Trainer Sandro Mohr.

Spannend blieb es war es bis zum Schluss allemal, denn es ging eng zu. Am Ende hatte Turniersieger Hönebach gerace einmal einen Punkt mehr auf dem Konto stehen als seine drei Verfolger.

Bester Torschütze wurde Sebastian Görike (SG Gerstungen/Vitzeroda) mit sechs Treffern. Marius Franz von der SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz brachte es auf fünf Tore.

Von Thomas Becker

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