Heimrecht zum Vorrundenabschlus

Nach Weiterode und Rotenburg kommen schlagbare Gegner

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Er kann Akzente setzen: Sven Wrzos von der personell gebeutelten SG Rotenburg/Lispenhausen.

Weiterode/Rotenburg. Zum Vorrundenabschluss genießen die beiden Fußball-Kreisoberligisten ESV Weiterode und SG Rotenburg/Lispenhausen noch einmal Heimrecht.

Der ESV präsentiert sich nach dem 3:2 gegen den SC Soisdorf am Sonntag ab 14.30 Uhr gegen die zweite Vertretung des Verbandsligisten SVA Bad Hersfeld erneut dem heimischen Publikum.

„Dass wir noch mal so zurückkommen würden, danach hatte es lange nicht ausgesehen“, kommentierte ESV-Trainer Rainer Noll den Sieg. Gegen den SVA möchte man natürlich nachlegen. „Ich gewinne gerne, verliere aber die aktuelle Platzierung nicht aus dem Blickwinkel“, sagt der Übungsleiter zum derzeitigen Vierten der Liga. Auch die unteren Tabellenplätze werden vom ESV weiterhin beobachtet. Denn der verkorkste Start in die vergangene Saison steckt noch im Hinterkopf.

Gegen den SVA erwartet man im Weiteröder Lager ein offenes Spiel und drei weitere Zähler. Diesen Plan könnte SVA-Spielertrainer und Torjäger Fabian Kallée durchkreuzen. Deshalb seine Elf taktisch neu auszurichten, lehnt Rainer Noll allerdings ab: „Ich bin kein Freund von Manndeckung. Ich erwarte, dass meine Mannschaft unsere bisherige Spielweise auch gegen Asbach umsetzt.“

Fraglich ist, ob Kerem Kardas, Nadi Agirman und Florian Yildiz zum Einsatz kommen können. Sie haben aus dem Spiel gegen Soisdorf Blessuren davongetragen. Definitiv fehlen wird Matthias Grassmann, der nach einem Kopftreffer noch bis Donnerstag im Krankenhaus lag.

Nur sieben Punkte trennen die SG Rotenburg/Lispenhausen und den TSV Herfa, die ebenfalls am Sonntag um 14.30 Uhr auf dem Rotenburger Wittich aufeinandertreffen. „Wir haben wieder Punkte liegen lassen und dümpeln vor uns hin“, zeigte sich SG-Spielertrainer André Köthe nach der Niederlage gegen die FSG Kiebitzgrund/Rothenkirchen enttäuscht. Mithilfe von körperlicher Präsenz will man nun dem kommenden Geger beikommen. Wenn man nicht dagegenhalte, könne man in solchen Spielen nichts holen.

André Köthe

Zwar hatte die SG die Kiebitzgrunder 20 Minuten lang komplett beherrscht, sich dann aber zu sicher gefühlt - „bis der Gegner uns den Schneid abgekauft hat“. Obwohl Köthe selbst im zweiten Spielabschnitt mitwirkte und die Offensive zunächst auch etwas stärker wurde, setzte es am Ende eine 0:3-Niederlage.

Über Kampf ins Spiel zu finden, wird deshalb übermorgen die Devise gegen den Aufsteiger sein. Dass der SG Rotenburg/Lispenhausen derzeit Beständigkeit und Effektivität fehlen, ist unter anderem auch der Personalnot geschuldet. So werden aus den verschiedensten Gründen Felix Schumacher, Jan Hanstein, René Steinhauer, Christoph Treibert, Christian Orth, Dominik Stunz und Daniel Stabel fehlen. Zudem hat sich Julian von Kintzel im Training eine Zerrung zugezogen.

„Es wird spannend werden, wer am Sonntag aufläuft“, sagt Übungsleiter André Köthe.

 Von Thomas Becker

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