Fußball-Kreisoberliga

Neuzugänge mit Perspektive beim ESV Weiterode

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Zwei junge Kräfte, auf die Weiterodes Trainer Andras Rygula fest baut: Toni Koster (links), der von der SG Haselgrund/Breitenbach kam, und Eigengewächs Jan-Luca Schwachheim. 

Weiterode. Andreas Rygula, der Trainer des Fußball-Kreisoberligisten ESV Weiterode, ist zufrieden, was sein Personal angeht.

Lediglich Routinier Ilker Gök (zu Español Bebra) und Martin Blackert (zur FSG Bebra) sind abgewandert. Ihnen stehen vier Neuzugänge gegenüber, von denen Rygula sagt: „Das sind keine Ergänzungsspieler, sie können alle Stammspieler werden.“ Das soll den Konkurrenzkampf beleben, was sich bei einigen Sorgenkindern auch positiv auf die Trainingsbeteiligung auswirken dürfte.

So charkaterisiert der ESV Coach seine Neuen:

Christoph Reyer ist ein Abwehrspieler mit sehr starkem Stellungsspiel und einem guter Eröffnungspass. Er ist sehr jung und kann sich noch entwickeln. Im Training hat er bisher schon einen guten Eindruck hinterlassen.“

Christoph Reyer wurde bei den Rotenburger Junioren ausgebildet und ging von dort zur FSG Bebra. Im vergangenen Jahr hatte er pausiert.

Toni Koster ist ein sehr, sehr schneller, junger Spieler mit gutem Torabschluss. Mit 20 Jahren hat er eine gute Perspektive. Er ist beidfüßig und ein Mann für die Offensive. Ich kann ihn im Mittelfeld, hinter den Spitzen und im Sturm einsetzen.“

Gute Adresse

Toni Koster hat von der C- bis zur A-Jugend das Trikot des KSV Baunatal getragen - eines Vereins also, der für seine gute Nachwuchsarbeit bekannt ist. Zuletzt hat er bei der SG Haselgrund/Breitenbach gespielt und mit ihr nur knapp die Relegation zur A-Liga verpasst. „Er kann aus beruflichen Gründen nicht bei jedem Training dabei sein. Aber wenn er trainiert, dann intensiv“, sagt Andy Rygula, der Toni Koster als mannschaftsdienlich bezeichnet und über ihn sagt: „Er ist eher ein Torvorbereiter als ein Torjäger.“

Sven Wrzos ist zwar auch erst 22, aber der Abgezockteste von meinen Neuen. Der Torabschluss ist seine Stärke. Da er länger verletzt war, muss er noch an der Motorik arbeiten. Ich sehe ihn bei uns offensiv zentral. Auf den Außenbahnen fühlt er sich nicht so wohl.“

Sven Wrzos kommt vom Gruppenliga-Absteiger SVA Bad Hersfeld. Er studiert in Gießen. An den Wochenenden und während der Semesterferien will er stets seine waldhessische Heimat ansteuern.

„Jan-Luca Schwachheimist erst 18 und beim JFV Ulfetal sehr gut ausgebildet worden. Er hat Zug zum Tor und einen sehr guten Abschluss. Beides hat er schon als Junior bei seinen Einsätzen in der vergangenen Saison in der ersten Mannschaft in der Kreisoberliga gezeigt. Er hat da sehr gute Leistungen gebracht und fast immer getroffen.“

Das Saisonziel will Trainer Andy Rygula erst am Ende der Vorbereitung festlegen. Ihm schwebt vor, zumindest den vierten Platz aus der Vorsaison zu wiederholen.

„Um das zu erreichen, müssen wir gerade im Ausdauerbereich zulegen, entsprechend ist das Training zurzeit auch ausgelegt - was nicht heißen soll, dass alle ständig durch den Wald rennen müssen. Es wird viel Kondition mit Ball aufgebaut“, sagt Andy Rygula.

Und er fährt fort: „In der Breite sind wir sehr, sehr gut aufgestellt - jedenfalls dann, wenn die Spieler, die noch Rückstände haben, diese jetzt aufarbeiten.“

Dauerbrenner Kerem Kardas: Nach wie vor setzt Rygula fest auf seinen torgefährlichen Routinier Kerem Kardas. Der mittlerweile 41-Jährige hat zurzeit Urlaub, fährt aber nicht weg und zieht stattdesssen voll mit in der Vorbereitung.

Aktivpause im Winter

Er sei fußballhungrig wie eh und je, freut sich sein Trainer, der schon an die Winterpause denkt: „In der muss weit mehr gearbeitet werden als in der vorigen, um eine so schwache Rückserie wie zuletzt zu vermeiden.“

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