Zu nass: Ob Fußballer jetzt Winterpause beenden, ist noch unklar

Bei schönem Wetter kann ja jeder spielen: Die Kicker der SG Wildeck (in Weiß) und des ESV Hönebach träfen sich am Wochenende zum Derby – wenn der Platz bespielbar sein sollte. Unsere Spielszene stammt aus dem Frühjahr. Foto: Walger

Rotenburg. Eigentlich soll es ja am Wochenende wieder richtig losgehen mit dem Fußball.

Doch ein Blick auf die nassen Plätze und die Vorhersage für den Freitag lässt ahnen, dass vielerorts die Winterpause noch nicht zu Ende gehen und der Terminplan fürs Frühjahr ein bisschen enger werden könnte.

Dabei machen die Ansetzungen den Fußballanhängern durchaus Appetit. Vermutlich wird sich jedoch oft erst ein paar Stunden vor dem Anpfiff entscheiden, ob die Kugel rollen kann - so lautet auch die Auskunft aus Hönebach, wo der dortige Kreisoberligist ESV am Samstag um 15 Uhr die SG Wildeck empfangen soll und gleich Gelegenheit hätte, die knappe Niederlage in Wippershain vergessen zu machen.

Die SG Wildeck hat am vergangenen Wochenende ebenfalls Spielpraxis gesammelt. Sie bezwang ihren Gast SG Sontra mit 2:1. Christian Winter (10., 77.) hatte die Wildecker mit 2:0 in Führung gebracht. Das 2:1 gelang dem Sontraer Neuzugang Dominik Stöhr, der seine SG Cornberg in der Winterpause verlassen hat, in der Schlussminute.

Für die SG Wildeck geht es darum, den Kontakt zum Spitzentrio nicht abreißen zu lassen. Momentan hat das Team von Sandro Mohr nur drei Punkte Rückstand auf die beiden führenden Teams der SG Haunetal und der SG Rotenburg/Lispenhausen. Angesichts dieser Ausgangslage dürfen die Wildecker, auch wenn sie schon ein Spiel mehr ausgetragen haben als ihre Mitbewerber, durchaus vom Aufstieg träumen.

Mit 20 Punkten aus 20 Spielen sieht die Situation für den ESV Weiterode weit weniger rosig aus. Die Abstiegszone, beginnend mit dem Relegationsrang, liegt nur einen Punkt entfernt. Dass die vier hinter dem ESV platzierten Teams allesamt weniger Spiele ausgetragen haben als die Elf von Trainer Rainer Noll, macht es nicht leichter.

Am Sonntag nun soll der Tabellensiebte FSG Bebra den kurzen Weg in den Stadtteil antreten. Der hat bisher zehn Zähler mehr erbeutet und kann ohne Druck aufspielen, wenn denn um 15 Uhr der Anpfiff ertönt.

Das Heimspiel der Weiterö-der Reserve vor einer Woche musste ausfallen - der Platz war einfach in zu schlechter Verfassung. ESV-Vorsitzender Ralf Schulz hofft nun, dass es bis zum Spieltag entgegen der Wetterprognose doch trocken bleibt und sich die Sonne oft blicken lässt, damit das Derby nicht ins Wasser beziehungsweise in den Matsch fällt.

In Lispenhausen soll am Sonntag um 15 Uhr die SG Rotenburg/Lispenhausen gegen den SVA Bad Hersfeld II antreten. SCL-Vorsitzender Manuel Bachmann ist optimistisch, dass zumindest die erste Mannschaft kicken kann. „Bei einem bisschen Wind trocknet der Platz schnell ab“, sagt er.

Auch wenn er keineswegs möchte, dass der Rasen völlig umgepflügt wird, so hält er doch fest: „Es ist schließlich ein Fußballplatz und keine Liegewiese.“

Von Thomas Walger

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