Fußball-Kreisoberliga: Für Bebraner wäre morgen ein Punkt gegen Hersfeld ein Erfolg

FSG prüft Titelanwärter

Er weiß, wo das gegnerische Tor steht: Bekim Mustafi, hier vor zwei Ludwigsauern am Ball, gelangen am Sonntag gegen Mecklar/Meckbach/Reilos beim 4:1 zwei Treffer. Die Hersfelder sind also gewarnt. Foto: Walger

Bebra/Bad Hersfeld. Drei Tage vor dem Gastspiel bei der FSG Bebra (am morgigen Mittwoch, 18.30 Uhr, Biberkampfbahn) und eine Woche vor dem Gipfeltreffen in Oberaula sind die Kreisoberliga-Fußballer SG Hessen/SpVgg. Hersfeld dem Spitzenreiter SG Aulatal dichter auf den Pelz gerückt.

Die FSG Bebra kann den Tabellenzweiten aus der Kreisstadt morgen nach drei Siegen in Folge mit breiter Brust empfangen. Rainer Gleim, der Sportliche Leiter, sieht seine FSG dennoch in der Außenseiterrolle. Schließlich haben die Hersfelder erst eine Saisonniederlage kassiert. „Die werden uns mit aller Macht an die Wand spielen wollen“, fürchtet er.

Und das nicht nur wegen ihrer Chance, durch einen Sieg in Bebra bis auf drei Punkte auf Tabellenführer Aulatal aufschließen zu können. Gleim denkt da vielmehr ein paar Monate zurück. Damals waren die Hersfelder gar nicht damit einverstanden, dass das Spiel abgesetzt wurde und gingen in dieser Sache bis vors Verbandsgericht, berichtet Gleim.

Möglicher Zündstoff

„Dadurch könnte am Mittwoch Zündstoff ins Spiel kommen - allerdings nicht von unserer Seite. Wir wollen so gut wie möglich mithalten. Mit einem Punkt wären wir sehr zufrieden.“ Gespielt wird auf dem kleineren B-Platz. Der verfügt über Flutlicht. Fraglich ist, ob der angeschlagene Cristoph Allendorf auflaufen kann.

Am Sonntag besiegten die Hersfelder im Duell zweier ehemaliger Gruppenligisten auf eigenem Platz die SG Niederaula/Hattenbach 3:1 (1:0).

Großen Unterhaltungswert bot der Vergleich auf dem holprigen Hessenplatz nicht. Die Gastgeber musste schon nach sieben Minuten auf Roman Prokopenko, der mit Adrian May das SpielertrainerDuo bildet, verzichten. Erneut hatte es ihn an der Schulter erwischt.

Ohne ihn fehlte es dem Tabellenzweiten an Bewegung, Inspiration und Tempo, um die geschickt verteidigenden Gäste in Verlegenheit zu bringen, die mit drei „Sechsern“ die Räume im Zentrum wirkungsvoll verengten. Erst ein Elfmeter, von Philipp Prokopenko verwandelt, verhalf der SG Hessen/SpVgg. zur Führung.

Ebenfalls mit einer Standardsitituation antworteten die Gäste kurz nach Wiederbeginn – und wie: Innenverteidiger Rakk zirkelte einen Freistoß aus 18 Metern ebenso gefühlvoll wie sehenswert ins Dreieck (48.).

Adrian May ragt heraus

Hersfeld aber antwortete umgehend - durch seinen besten Spieler an diesem Tag: Adrian May. Seine Diagonalpässe und Kopfstöße waren schon in Halbzeit eins aufgefallen. Nur drei Minuten nach dem 1:1 brachte er per Flachschuss aus 16 Metern die Hersfelder erneut in Front.

Die ersatzgeschwächte SG Niederaula/Hattenbach ließ im zweiten Abschnitt nach, die Gastgeber legten ein bisschen zu. Eine flüssige Kombination führte zum 3:1-Endstand durch Pepic. (wkx/twa)

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