Fußball-Kreisoberliga: FSG Bebra setzt sich dank zweier Standards mit 2:1 durch

Rimbachs Tor fällt zu spät

Fußball für Feinschmecker brachte das Derby erwartungsgemäß nicht: Aber das mag den Bebranern, hier mit Nicolai Eichhorn gegen Sebastian Roth am Ball, relativ egal sein. Sie haben drei wichtige Punkte gegen Schlusslicht Wildeck eingefahren. Foto: Walger

Bebra. In einem mäßigen Altkreisderby der Fußball-Kreisoberliga bezwang die FSG Bebra ihre Gäste von der SG Wildeck mit 2:1 (1:0). Während die FSG durch diesen Sieg ins obere Mittelfeld hüpft, ziert die SG Wildeck weiterhin das Tabellenende. Bemerkenswerte Effizienz: Die FSG hat bei einem Torverhältnis von 3:12 schon sechs Punkte ergattert.

Beide Teams begannen mitvorsichtigem Abtasten, standen eng gestaffelt und boten dem Kontrahenten nur wenig Spielraum. Die erste Chance bot sich den Gästen, als Patrick Röder nach einer Helbig-Flanke mit seinem Kopfball den Pfosten traf (14.). Das war es für die Gäste auf lange Zeit aber auch. Als dann auf der Gegenseite Daniel Kaufmann vor dem Strafraum gefoult wurde, zirkelte Benedikt Jaschinski die Kugel herrlich zur Führung in den Winkel (22.).

Die FSG drückte weiter. Nicolai Eichhorn zimmerte den Ball nach einer Kaufmann-Flanke haarscharf am SG-Kasten vorbei (28.). Während die Hausherren stärker wurden und in den Zweikämpfen mehr Präsenz zeigten, fanden die Gäste weiterhin nicht zu ihrem Spiel. Sie waren zu langsam in der Vorwärtsbewegung und litten unter ihren schnellen Ballverlusten.

Die zweite Halbzeit wurde ein Spiegelbild der ersten. Die ersten Angriffsbemühungen der Gäste erwiesen sich als Strohfeuer. Dennoch hatten sie in der 59.Minute nach einem Konter eine Ausgleichschance. Der fulminante Schuss von Denis Huseljic landete aber in den Armen von FSG-Keeper Robin Stein.

Kurze Zeit später fiel dann die Entscheidung: Niklas Engel setzte zu einem Solo an und wurde im Strafraum von den Beinen geholt. Den fälligen Foulelfmeter knallte Patrik Schneider unhaltbar zum 2:0 in die Tormitte (68.). Hätte SG-Keeper Alexander van Giersbergen den Jaschinski-Freistoß nicht mit Mühe zur Ecke gelenkt (75.), so hätte es gar 3:0 gestanden.

Plötzlich hellwach

In der 80. Minute waren die Gäste dann plötzlich hellwach. Patrick Röder stürmte allein auf FSG-Keeper Stein zu, doch der klärte per Fußabwehr (81.). In der 87. Minute stürmte aus stark abseitsverdächtiger Postion Patrick Röder auf den FSG-Kasten zu, legte quer auf Steffen Rimbach ab, der zum 2:1 ins leere Tor.

„Wenn du so ein Anschlusstor fängst, wird es noch einmal eng“, musste FSG-Trainer Andreas Gleim erkennen. Es reichte aber zum Dreier. Sein Pendant Sandro Mohr sagte: „Beide Teams sind nicht gut. Das Derby hatte kein Kreisoberliga-Niveau.“

FSG: Stein – Woche, Eisel, Becker, Jaschinski, Eichhorn, Nölke, Schneider, Mustafi (33. Engel), Reyer, Kaufmann

SGW: Van Giersbergen – Huseljic, Preis (55.Y.Rimbach), Roth, Helbig, Krämer, Röder, Radloff, S.Rimbach, Veselcic, Adler

Tore: 1:0 Jaschinski (22.), 2:0 Schneider (FE, 68.), 2:1 S. Rimbach (87); SR: Gaschitz (Lehnerz); Z: 200

Von Burghard Hauptmann

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