Fußball-Kreisoberliga

Rotenburg/Lispenhausen erwartet Weiterode zum Derby

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Er ist eine feste Größe im Mittelfeld der SG Rotenburg/Lispenhausen: Sandro Seidenstricker (rechts). Die Chefrolle im Zentrum ist derzeit allerdings nicht besetzt. Hier ist das Kollektiv gefragt. 

Rotenburg. Kaum zu glauben: Erst im elften Saisonspiel dürfen die Kreisoberliga-Fußballer der SG Rotenburg/Lispenhausen endlich ein Altkreisderby austragen.

Sie treffen am Samstag um 16 Uhr auf dem Rotenburger Wittich auf die SG Heinebach/Osterbach. In der Woche darauf geht es für die Rotenburger munter weiter im Reigen der Nachbarschaftsduelle: Am Dienstag geht es zum ESV Weiterode, am Samstag zur FSG Bebra.

Aber zurück zur morgigen Aufgabe: Für seine Jungs ist die Partie gegen die Elf aus Alheim eine besondere. Das spüre er, sagt Sandro Mohr, der seit dem Sommer Trainer der SG Rotenburg/Lispenhausen ist. „Wir sollten gutes Wetter haben, unser Platz ist toll, und es werden hoffentlich viele Zuschauer kommen“, blickt er schon mit großer Vorfreude auf morgen.

Wenn seiner Elf dann auch noch ein Dreier gelänge, wäre die Fußball-Welt für Sandro Mohr in Ordnung. „Wir haben Heimrecht, wir stehen in der Tabelle vor Heinebach - da müssen wir doch einen Sieg anpeilen“, sagt der Coach, der sich in taktischer Hinsicht nicht nach dem Gegner richten will.

Drei Erfolge stehen bisher zu Buche - es hätten durchaus mehr sein können. Zu oft habe man nach beim Abpfiff gehört, gut gespielt zu haben, stand aber mit leeren Händen da. Da wäre es ihm zur Abwechslung doch lieber, eine eher schwächere Leistung abzuliefern, aber zu gewinnen.

Genau das hätte am vergangenen Samstag in Rasdorf schon passieren können. Da lief nicht so viel zusammen wie gewöhnlich, aber die SG Rotenburg/Lispenhausen ging in Führung und hätte diese ausbauen können. Doch Steffen Kanngießer, der das 0:1 per Strafstoß besorgt hatte, fehlte das nötige Schussglück. Zweimal scheiterte er am Pfosten. Und in der Nachspielzeit fiel zu allem Überfluss noch der Siegtreffer für Rasdorf.

„Da war meine junge Mannschaft einfach nicht clever genug“, stellte Sandro Mohr fest. Dass ihm Mittelfeld-Motor Maxi Weber (Kreuzbandriss) lange fehlt, ist ein großes Handicap. Dass Jan Hanstein, der Weber als Regisseur vertreten könnte, in dieser Saison erst 45 Minuten spielen konnte, trifft das Team deshalb besonders hart.

Erst verletzt, jetzt Manöver

Erst war Hanstein verletzt, nun wird der Soldat in einem Manöver gebraucht und wird morgen weiterhin fehlen. Neuzugang Sandro Seidenstricker steht zwar im Mittelfeld seinen Mann, füllt die Chefrolle aber (noch) nicht aus. „Die beiden Ausfälle können wir deshalb nur im Kollektiv auffangen“, sagt Sandro Mohr.

Nachdem der Frust über die Niederlage in Rasdorf verraucht war, hätten seine Spieler am Dienstag im Training gut gearbeitet und würden wieder positiv nach vorne schauen. Morgen erwartet ihr Trainer von ihnen vor allem eines: „Die Heinebacher werden alles reinwerfen. Aber wir müssen den Sieg mehr wollen als unser Gegner. In diesen Ligen kann man das immer mit Kampfgeist lösen.“

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